Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Kiosk zerstört

Randale und Diebstahl auf Minigolfplatz in Lünen

LÜNEN Ihrem Zerstörungsdrang haben in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zwei Täter auf der Minigolfanlage am Ringhotel am Stadtpark freien Lauf gelassen. Zudem erbeuteten sie Münzgeld im Wert von 30 bis 50 Euro. Ihr Plan ging aber nicht ganz auf.

Randale und Diebstahl auf Minigolfplatz in Lünen

Aus der demolierten Minigolf-Bude erbeuteten die Täter Münzgeld im Wert von 30 bis 50 Euro. Foto: Foto: Marie Ahlers

In mühsamer Eigenarbeit hat Martin Ketelhut vor zwei Jahren seine Minigolfanlage nach dem Umzug neu aufgebaut. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch randalierten zwei Täter auf der Anlage und zerstörten, was Ketelhut mit viel Hingabe errichtet hat.

Mitten in der Nacht bekam der Inhaber der Minigolfanlage einen Anruf: Die Polizei teilte ihm mit, dass in seine Anlage, die sich momentan in der Winterpause befindet, eingebrochen worden sei. Als er dort wenig später im strömenden Regen ankam, war er völlig geschockt: „Die Türen von der Bude aufgebrochen, überall Bierkisten, Holzbretter und Stühle verstreut.“ Laut Polizei haben die Täter die Türen mit einem schweren Gegenstand aufgebrochen, dann bedienten sie sich an Süßigkeiten und Getränken, so der Inhaber. Außerdem brachen sie die Kasse auf und erbeuteten Münzgeld im Wert von 30 bis 50 Euro.

20-jähriger Lüner gefasst

Als die Täter sich auch an der Tür zum Bürohäuschen zu schaffen machten, wurden sie von der Polizei überrascht. Eine Mitarbeiterin des angrenzenden „Ringhotel am Stadtpark“, hatte den Lärm auf der Anlage gehört und die Polizei alarmiert. Diese spricht momentan von zwei Tatverdächtigen, von denen ein 20-jähriger Lüner vor Ort aufgegriffen wurde, die zweite Person flüchtete.

Ketelhut stecken die Ereignisse auch am Tag nach der Tat noch sichtlich in den Knochen. Bis vier Uhr morgens hat er den Kiosk aufgeräumt und die Türen notdürftig wieder zusammengezimmert. Neben dem Ärger über diese „unnötige Verwüstung“ lobte er jedoch auch die Arbeit der Lüner Polizisten: „Bei Kälte und Regenschauern haben sie geduldig mit mir über eine Stunde auf ihre Kollegen von der Spurensicherung gewartet.“ Wenn Ketelhut nun neue Türen einbaut, greift er auf robustere Exemplare aus Stahl zurück.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Neubau für neun Millionen Euro

Mercedes feiert am Lindenplatz gleich zweimal

Lünen Doppelt hält bekanntlich besser: Erst feierte Mercedes-Benz in Lünen die Eröffnung seines Neubaus mit geladenen Gästen. Am 20. Januar folgt ein Tag der offenen Tür.mehr...

Abschied von Lünen Ende September

Pfarrer Kreiss verlässt die St.-Marien-Gemeinde

Lünen Diese Nachricht wird manchen überraschen: Pfarrer Clemens Kreiss wird kurz vor seinem 60. Geburtstag die Lüner St. Marien-Gemeinde verlassen und etwas Neues beginnen. Und zwar in einer anderen Stadt.mehr...

Lünen Sturm Friederike bescherte den Südparkfreuenden eine Menge Arbeit. Einige Bäume im Park sind umgestürzt, von anderen sind Äste abgebrochen und liegen auf den Wegen. Am Freitagmorgen waren Vertreter des Vereins und Bürgerarbeiter schon im Park mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Auch in der Großgemeinde St. Marien wütete der Sturm.mehr...