Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Navigation auch per Satellit

LÜNEN Fast so etwas wie Weihnachtsstimmung herrschte am Montag beim Luftrettungsteam von Christoph 8. Ein Wunsch ging in Erfüllung. Der am St.-Marien-Hospital stationierte Hubschrauber verfügt jetzt über ein digitales Karten-Navigationsystem.

Navigation auch per Satellit

Das neue Navigations-Gerät im Rettungshubschrauber Christoph 8.

„Das ist eine Sicherheit und eine Erleichterung innerhalb der Navigation, vor allem bei schlechtem Wetter“, sagt Pilot Michael Gomme, der mit dem neuen System eine sinnvolle und „stresshemmende“ Unterstützung sieht. Das Kartensystem funktioniert auf Basis der Satellitennavigation per GPS und ist vergleichbar mit Navigationsgeräten, die im Straßenverkehr weit verbreitet sind. „HeliMap Midi“ ist in der Mittelkonsole eingebaut und besteht aus einem 6,5 Zoll Display sowie einem Bedienteil mit Drehknopf und Funktionstasten. Vier Kartenbereiche, davon zwei Flugkarten, können dargestellt werden vom Maßstab 1:500.000 bis zum Stadtplan, der Straßen und Hausnummernbereiche anzeigen kann.

Mittels einer Adressdatenbank können nicht nur alle Orte, Ortsteile und Straßen, sondern auch sämtliche Krankenhäuser, Türme oder höhere Hindernisse angezeigt werden. Auf einer Skala sind u.a. die Distanz, die Zeit bis zum Ziel sowie die Richtung (Bearing) und der wirkliche Kurs über Grund (Track) ablesbar. Per USB-Stick kann bei Bedarf die im Luftrettungszentrum vorher festgelegte Flugroute ins Kartensystem auf dem Hubschrauber übernommen werden.

Ganz auf die Satellitentechnik verlässt sich der Pilot nicht. Michael Gomme betont: „Ich kann mich auf unsere Rettungsassistenten verlassen. Sie haben eine HEM´s Crew Member Ausbildung und können navigieren.“ Bei einem Lehrgang wurden die DRK-Rettungsassistenten auf dem Flugplatz Siegerland, Ausbildungszentrum des ADAC eingewiesen, so auch Andreas Bietendüfel: „Am Montag um 13.05 Uhr hatten wir unseren ersten Einsatz in Dortmund“. Es ist geplant, alle Rettungshubschrauber mit dem Navi-System umzurüsten. Dies erfolgt bei den Maschinen im Rahmen einer größeren Inspektion.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Sport-Lang hat Insolvenz angemeldet

Geschäft in der City offenbar in der Krise

Lünen Das Geschäft Sport-Lang an der Ecke Bäckerstraße/Lange Straße prägt das Bild der Lüner City seit vielen Jahren. Jetzt wurde bekannt: Der Sportladen hat Insolvenz angemeldet. Wie es weitergeht, ist unklar.mehr...

Öffnungszeiten im Bürgerbüro

Der Bürgerservice hat jetzt länger geöffnet

Lünen. Mit langen Wartezeiten beim Bürgerservice soll in Lünen bald Schluss sein. Das will die Stadt durch veränderte Öffnungszeiten erreichen. Auf ihre Mittagspause müssen die Mitarbeiter im Bürgerbüro aber deshalb nicht verzichten. mehr...