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Mobile "Navis" heiß begehrt

LÜNEN Sie sind die neuen Lieblinge der Autoknacker: Mobile Navigationsgeräte. Manchmal dauert es nur wenige Minuten und prompt sind die nützlichen Wegweiser weg.

Mobile "Navis" heiß begehrt

Josef Gründken ist empört: Nur 40 Minuten stand sein Auto vor der Haustür und schon war das "Navi" weg.

So wie bei Mathilde und Josef Gründken. Etwa 40 Minuten stand ihr Wagen am Mittwoch vor der eigenen Haustür an der viel befahrenen Alstedder Straße 59 a.

Diese kurze Zeit von 17 Uhr bis gegen 17.40 Uhr reichte dem unbekannten Täter, um die Beifahrerscheibe einzuschlagen und das rund 250 Euro teure Navi-Gerät der Marke Blaupunkt Lucca 3.0 samt Gummisauger und Ladekabel aus dem Mitsubishi zu entwenden.

"Diese Dreistigkeit spottet jeder Beschreibung" ärgert sich Josef Gründken, der keine Geräusche gehört hat. "Der Schaden am Auto ist wohl erheblicher als der Wert des gestohlenen Navigationsgeräts", ärgert er sich und bittet um Hinweise an die Polizei oder unter Tel. (0 23 06) 5 56 82.

Nachfrage steigt

Gründken ist nur eines von vielen Opfern. Denn die Nachfrage nach mobilen Navigationsgeräten steigt nicht nur bei ehrlichen Käufern, sondern auch bei Kriminellen. "Die Tendenz bei den Diebstählen von Navigationsgeräten geht deutlich nach oben", bestätigt Wolfgang Wieland, Pressesprecher der Polizei Dortmund. Wenn Autos aufgebrochen würden, dann oft wegen der kleinen Navis.

Die Polizei rät: Sobald das Auto verlassen wird, am besten nicht nur das Navigationsgerät selbst, sondern auch die Halterung, in der Regel ein Saugnapf, aus dem Auto nehmen.

Die Polizei hat nämlich die Erfahrung gemacht, dass Autos schon dann aufgebrochen werden, wenn die Täter nur den Saugnapf sehen. Sie vermuten das "Navi" dann im Handschuhfach oder einer anderen Ablage. Und haben leider häufig Recht.

Und selbst wenn das Navigationsgerät tatsächlich nicht im Auto war, haben die Besitzer immer noch den Ärger mit der eingeschlagenen Scheibe. Also besser: Navi und Saugnapf raus.

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