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Multikulturelles Forum feiert 25. Hausfest

Mietvertrag an der Bahnstraße läuft bald aus

Lünen Zum 25. Mal feierte das Multikulturelle Forum rund um das Bergmannsmuseum an der Bahnstraße. Es gab aber nicht nur Grund zum feiern – denn wie es an dem Standort weiter geht, ist unklar.

Mietvertrag an der Bahnstraße läuft bald aus

Ballon-Zauberer Hakan Eren verzauberte die Gäste mit tollen Figuren.beuckelmann Foto: Foto: Beuckelmann

Hunderte Menschen unterschiedlicher Herkunft feierten am Samstag das 25. Multi-Kulti-Hausfest rund um das Bergmannsmuseum an der Bahnstraße. Mit vielen Aktionen, Ständen und zehn Bühnenauftritten war das Programm bunt und unterhaltsam. Überraschend fiel die Begrüßungsrede von Kenan Küçük aus. So sprach der Geschäftsführer des Multikulturellen Forums (MKF) als Veranstalter des Hausfestes über die derzeit ungewisse Zukunft des Standortes.

25. Hausfest des Multikulturellen Forums

Für Spiel- und Bastelangebote sorgten die Süder Familienzentren.
An mehreren Ständen gab es eine reichhaltige Auswahl an kulinarischen Köstlichkeiten.
Erol Seber, Leiter des türkischen Frauenchors, dirigierte nicht nur, sondern spielte auch Violine.
Der Lüner SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews (r.) kam in Begleitung von Michaela Engelmeier (M.) zum Hausfest.
Viel Beifall erntete die polnische Tanzgruppe Wiselka.
Viel Beifall erntete die polnische Tanzgruppe Wiselka.
Für Spiel- und Bastelangebote sorgten die Süder Familienzentren, die etwa für Kinder das Bemalen von Kappen anboten.
Viel Beifall erntete die polnische Tanzgruppe Wiselka.
Viel Beifall erntete die polnische Tanzgruppe Wiselka.
Ballon-Zauberer Hakan Eren verzauberte die Gäste mit tollen Figuren.
Viel Beifall erntete die polnische Tanzgruppe Wiselka.
Viel Beifall erntete der Frauenchor der türkischen Klassischen Musik.
Am Stand der Schachfreunde Lünen konnten die Gäste Spielzüge ausführen.
Mit viel Beifall bedankten sich die Gäste für das tolle Bühnenprogramm.
Viel Beifall erntete der Frauenchor der türkischen Klassischen Musik
Ballon-Zauberer Hakan Eren verzauberte die Gäste mit tollen Figuren.
Ballon-Zauberer Hakan Eren verzauberte die Gäste mit tollen Figuren.
Auch Kinderschminken zählte zum Programm des Hausfestes.
Viel Beifall erntete die polnische Tanzgruppe Wiselka.
An mehreren Ständen gab es eine reichhaltige Auswahl an kulinarischen Köstlichkeiten.
Beate Malaschewski vom Team des MKF moderierte das Hausfest charmant und informativ.
Lünens stellv. Bürgermeister Siegfried Störmer (l.) sagte: „Das Multikulturelle Forum ist eine der ersten Adressen wenn es um Integration geht. Auch der stellv. Landrat Martin Wiggermann (M.) lobte die Einrichtung. Dessen Geschäftsführer Kenan Kücük (r.) sprach indes über die ungewisse Zukunft des Standortes an der Bahnstraße.
Viel Beifall erntete die palästinensische Kinderfolkloregruppe „Jerusalem“.
Viel Beifall erntete die palästinensische Kinderfolkloregruppe „Jerusalem“.
Für Spiel- und Bastelangebote sorgte auch der Jugendhilfedienst der Stadt Lünen mit Nils Veith (2.v.r.) und Marianne Baum (r.).
Am Stand des Integrationsmanagements konnten Kinder Eierkartons bemalen und basteln.
Auch ein Bücherfohmarkt zählte zum Programm des Hausfestes.
Interessant war als Kontrastprogramm der Besuch der nachgebildeten Flözstrecke Ida. Hier informierte die Ortsgruppe Lünen-Süd der IG BCE über die Bergbaugeschichte.
An mehreren Ständen gab es eine reichhaltige Auswahl an kulinarischen Köstlichkeiten.

„Wir sind seit 25 Jahren hier und wir haben mit der Stadt auch seit 25 Jahren eine Vereinbarung gehabt. Dieser Vertrag geht dieses Jahr zu Ende“, sagte Küçük und erläuterte, dass man derzeit im Gespräch mit der Stadt über eine Fortsetzung des Mietvertrages sei. Küçük: „Wenn wir gemeinsam einen Weg finden, werden wir weiter machen.“ Zugleich betonte der Geschäftsführer, dass sich der Standort für das MKF auch lohnen müsse. Erster Beigeordneter Horst Müller-Baß sagte am Rande Festes gegenüber den RN dazu: „Der Mietvertrag geht bis Ende August. Wir gucken jetzt, wie es hier weitergehen kann.“

Lünens stellvertretender Bürgermeister Siegfried Störmer ging in seiner Rede auf die Vertragsgespräche nicht ein und sagte: „Das Multikulturelle Forum ist eine der ersten Adressen wenn es um Integration geht, speziell wenn es um Integration von zugewanderten Menschen in den Arbeitsmarkt geht, wenn es um Qualifikation geht.“ Der stellvertretende Landrat Martin Wiggermann lobte das MKF für seine gute multikulturelle Arbeit, „um genau diese Vielfalt herzustellen, Teilhabe zu ermöglichen für Menschen, die besondere Hilfe brauchen.“

Zünftige Klänge

Nachdem der Spielmannszug des Schützenvereins Lünen-Süd das Fest mit zünftigen Klängen eröffnet hatte, startete das dreistündige Programm mit der palästinensischen Kinderfolkloregruppe „Jerusalem“. „Wir sind kunterbunt. Ich bin halb deutsch und halb Palästinenser“, sagte der Tänzer Jonathan Shadi El-Hussein und erläuterte den Sinn des Tanzens: „Man kann seine Lebensfreude dadurch ausdrücken, es macht viel Spaß und man trifft nette Leute.“

Viel Beifall ernteten auch der Frauenchor der türkischen Klassischen Musik, die polnische Tanzgruppe Wiselka, Sängerin Elex, oder Viviane Stern und Band. Für Spiel- und Bastelangebote sorgten die Süder Familienzentren. Interessant war als Kontrastprogramm der Besuch der nachgebildeten Flözstrecke Ida. Hier informierte die Ortsgruppe Lünen-Süd der IG BCE über die Bergbaugeschichte.

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