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Fußball: Lüner SV rutscht weiter ab

Lüner SV scheitert an verwundbarem Spitzenreiter

LÜNEN Gegen einen verwundbaren Spitzenreiter DSC Wanne-Eickel verpasste es Westfalenligist Lüner SV am Ende, zumindest einen Punkt mitzunehmen. Damit gerät Lünen in die Gefahr, nach unten durchgereicht zu werden.

Lüner SV scheitert an verwundbarem Spitzenreiter

Der Lüner SV, hier mit Yasin Acar (l.), verlor gegen Wanne-Eickel nur knapp. Foto: Foto: Goldstein

Nach dem 1:2 gegen Wanne-Eickel muss das Fußball-Westfalenliga-Team von Lüner-SV-Trainer Mario Plechaty aufpassen, nicht noch nach unten durchgereicht zu werden. Mit dem Ergebnis vom Sonntag rutscht der LSV auf Rang acht ab.

Der Gastgeber stand zu Beginn hinten sicher und versuchte zu kontern. Ein Konter führte aus dem Nichts zur glücklichen Führung. Milan Sekulic, der zusammen mit Yasin Acar vorne wirbelte, bediente Adem Cabuk, der aus neun Metern artistisch das linke Beinchen hob und den Ball unter die Latte und ins Netz beförderte – 1:0 (16.). Die Gäste verbuchten durch Kapitän Stephen Lorenzen die erste Chance (35.). Der DSC drängte jetzt.

Gast gibt nach dem Seitenwechsel Gas

Mathias Tomaschewski prüfte LSV-Keeper Florian Fischer. Kurz vor der Pause rappelte es. Josse Gerick beförderte den Ball, nach Zuspiel von Dzenan Pilica, zum 1:1-Pausenstand ins LSV-Tor (42.). Direkt nach dem Wechsel rettete Jeffrey Malcherek gegen Dawid Ginczek (46.), der im Hinspiel noch drei Tore schoss.

Wanne-Eickel gab jetzt Gas, kombinierte gut und hatte in vielen Situationen Schnelligkeitsvorteile. So auch als Matthias Drees Lorenzen, der schon vorbei war, im Strafraum legte – Elfmeter. Tomaschewski verwandelte sicher zum 1:2 (55.). Wanne schien das Ergebnis verwalten zu wollen, lauerte in der Folgezeit auf Konter und spielte seine Routine aus.

LSV ohne echten Stürmer zu harmlos

Zahlreiche kleine Fouls nutzten die DSC-Spieler für Behandlungen. Einmal schritt sogar LSV-Physiotherapeutin Vanessa Blank ein. Der LSV, ohne echten Stürmer, machte zu wenig. Ersin Kusakcis Schuss landete über dem Tor (66.). Auf der Gegenseite rettet Fischer gegen DSC-Stürmer Ginczek, der immer gefährlich war (77.). Sadin Dasic und Louis Osmani sollten aufseiten der Lüner nochmals Schwung bringen.

Der kam aber erst viel zu spät, kurz vor dem Ende, als der LSV die Abwehr entblößte. Da wurde es nochmal richtig gefährlich. Nach Ecke von Osmani köpfte Sadin Basic von der Fünf-Meter-Linie unbedrängt über das Tor. In der Schlussminute kratzte Gerick einen Schuss von Acar noch von der Linie. Wanne-Eickel ließ im Fünf-Gegen-Zwei-Überzahlspiel die endgültige Entscheidung aus. So hatte der LSV nochmals die Chance. Innenverteidiger Gian Luca Reis tauchte noch einmal vorne auf und hatte in der zweiten Minute der Nachspielzeit den Ausgleich auf dem Fuß. Doch irgend ein Abwehrbein war wieder im Weg.

„Das war nicht einfach, das war uns klar. Wir haben es uns selbst vermasselt“, war LSV-Trainer Mario Plechaty auch selbstkritische. „Der LSV war drauf und dran, einen verdienten Punkt zu holen“, so der spielende DSC-Co-Trainer Sebastian Westerhoff.

LSV: Fischer - Göke, Malcherek, Reis, Bozlar (75. Sadin Basic), Akyüz (28. Elitok), Drees, Cabuk, Kusakci, Acar, Sekulic (82. Osmani)
DSC: Zulechner - Melchner, Nolte, Ginczek, Rios-Pfannenschmidt (75. Westerhoff), Lorenzen, Kasumi, Gerick, Tomaschewski (89. Juskowiak), Baf (67. Völkel)
Tore: 1:0 Cabuk (16.), 1:1 Gerrick (42.), 1:2 Tomaschewski, Foulelfmeter

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