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Jugendliche machen Sorgen

HORSTMAR Das Verhalten von Horstmarer Jugendlichen macht der Stadtteilkonferenz Horstmar Sorgen: Nach Schließung des Jugendbereichs im Bürgerhaus fehlt ihnen der Anlaufpunkt.

Jugendliche machen Sorgen

So haben sie seit einiger Zeit den Schulhof der Grundschule an der Querstraße für sich entdeckt, wo ihnen ein Unterstand Schutz bietet. Der in den Sommerferien errichtete Zaun bildet kein Hindernis für die Eindringlinge, die bevorzugt am Freitag kommen.Müll und Vandalismus

Die Hinterlassenschaften: In erster Linie Müll, aber auch vor Vandalismus wird nicht zurückgeschreckt, so dass Hausmeister Geisler schon gut zu tun hat, bevor die Kinder am Montagmorgen eintreffen und sich möglicherweise an Glasscherben verletzen. Die Schulleitung sieht in Zusammenarbeit mit der Schulverwaltung weiteren Sicherungsbedarf, so dass in absehbarer Zeit eine Alarmanlage installiert werden soll, berichtete Konrektorin Helene Berkenheger in der Sitzung am Montag in der Ogata Horstmar.

So ganz verlassen haben die Jugendlichen das Bürgerhaus und sein Gelände noch nicht, wusste Hans Keller (Foto), Vorsitzender des Trägervereins; sie sind auf der Terrasse des Hauses anzutreffen oder haben den Seepark im Bereich Baukelweg für sich entdeckt.Überlegungen: Treffpunkt für Jugendliche

Gemeinsame Überlegungen, wie und wo den Jugendlichen im Stadtteil die Möglichkeit eines Treffpunkts angeboten werden kann, stellen derzeit Träger- und Förderverein Bürgerhaus, die Wohnungsbaugenossenschaft sowie das Team der Streetworker an.

Streetworker Dierk Reinemann wird in einer der nächsten Sitzungen der Stadtteilkonferenz über seine Erfahrungen mit den Jugendlichen in Horstmar in den vergangenen Wochen und Monaten berichten.

Hans Keller machte deutlich, dass das Bürgerhaus weitere Mieter aufnehmen kann. Das gilt auch für den Jugendbereich in Form des von den Nutzern selbst gestalteten Cafes - einer Nutzung durch die Heranwachsenden steht aber die fehlende hauptamtliche Betreuungskraft im Wege.

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