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Handball: Der Lüner SV vor dem zweiten Relegationsspiel

Hemer nächster Prüfstein für den Lüner SV

Lünen. Für die Landesliga-Frauen des Lüner SV geht die Aufstiegsrelegation in die nächste Runde. Der nächster Gegner ist dem LSV unbekannt.

Hemer nächster Prüfstein für den Lüner SV

Rückraumspielerin Sarah Dressler wird am Mittwoch mit von der Partie sein. Gegen Hahlen traf sie ein Mal. Foto: Foto: Goldstein

Für die Landesliga-Handballerinnen des Lüner SV steht am Mittwoch das nächste Relegationsspiel um den Aufstieg in die Verbandsliga an. Für den LSV geht es zum HSV Hemer.

Für die Lünerinnen ist Hemer nicht gerade ein bekanntes Pflaster. Der Gastgeber spielte in dieser Saison in der Landesliga-Staffel 4, wo er mit 31:11 Punkten den zweiten Platz und damit die Berechtigung zur Teilnahme an der Relegation erreichte. Lünens Trainer Marcel Mai „kennt sie nicht so wirklich“, vermutete aber eine „relativ routinierte Truppe“. Deshalb sei es für den vergleichsweise jungen LSV auch wichtig, sein eigenes Spiel durchzubringen. Infos über Hemer könne sich Mai nur über Trainerkollegen besorgen.

Dass es für Lünen dabei zum zweiten Mal in der Relegation auswärts rangeht und nur ein Heimspiel folgt, ist für Mai „schade“. „Wir haben in der Saison gerade von unserer Heimstärke gelebt“, sagt Mai. Schließlich gab seine Sieben nur beim 19:19 gegen Meister Rietberg-Mastholte Punkte in der Rundspothalle ab.

Nun treten die Lünerinnen innerhalb von sieben Tagen drei Mal in der Aufstiegsrunde an, in der nur der Erste der vier Mannschaften am Ende in die Verbandsliga aufsteigt. Die ungewohnte Belastung sei für den LSV aber kein großes Problem. „Es geht. Wir spielen an einem Tag, an dem wir auch Training gehabt hätten“, sagt Mai über die Partie am Mittwoch. Auch die üblichen Einheiten werden ganz normal absolviert, etwa am Dienstag oder am Freitag.

Sorgen macht Mai eher ein anderer Aspekt. „Die Mädchen hatten eigentlich schon abgeschaltet, waren teilweise schon im Urlaubsmodus. Das macht es schwieriger“, so Mai. Schließlich weiß der LSV noch nicht lange, dass es überhaupt eine Aufstiegsrelegation gibt. Für das wichtige zweite Spiel kann Mai mit der Mannschaft planen, die auch am Samstag beim 22:22 in Hahlen auf der Platte stand. Verstärkung aus der guten A-Jugend kann es also nicht geben. Der LSV braucht nach dem Unentschieden in Hahlen (22:22) im Grunde einen Sieg, um aufgrund des harten Modus noch vom Aufstieg träumen zu dürfen.


Anwurf: Mittwoch, 23. Mai, 20.15 Uhr, Sonnenblumenallee, Hemer

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