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Haus empfängt Bürger mit offenen Armen

LÜNEN Ein Objekt, das souverän in der Landschaft steht. Das die hundertjährige Tradition in Form eines positiven Konservatismus aufnimmt und mit dem Neuen, dem Innovativen verbindet.

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Björn Schreiter

Blick auf das neue Verwaltungsgebäude des Bauvereins: Das Modell zeigt den Neubau im Vordergrund an der Kreuzung Viktoriastraße/Lange Straße. Rechts daneben das Herz-Jesu-Pfarrheim. Im Hintergrund ist die Gesamtschule zu erkennen.

So soll das neue Domizil des Bauvereins zu Lünen sein und Björn Schreiter wird es bauen. Der Lüner Architekt hat sich in einem Wettbewerb geben neun andere, renommierte Architekturbüros durchgesetzt (unsere Zeitung berichtete). Und wenn alles nach Plan läuft, „sind wir Weihnachten 2009 schon im neuen Haus“, erklärte Bauverein-Geschäftsführer Hubert Scharlau, der gestern mit Geschäftsführer Friedhelm Deuter und Architekt Björn Schreiter die Pläne vorstellte. Baubeginn soll Ende 2008 sein. „Natürlich mit Lüner Handwerkern“, verspricht Deuter.

„Das war eine Punktlandung“, zollte Scharlau dem Sieger noch einmal Lob. „Alle unsere Vorgaben wurden umgesetzt“, ergänzte Deuter. Eine besondere städtebauliche Aufgabe ergab sich durch den herausragenden Standort. „Wir sollten eine Torsituation schaffen, einen Eingang in die südliche Innenstadt“, so

(Foto). 2,5 bis 3 Millionen Euro wird der Bauverein in den Neubau investieren. Es entstehen 2000 Quadratmeter Nutzfläche. „Eine Verdoppelung zu unserer jetzigen Größe“, so Deuter. Das Grundstück gehört zurzeit noch der Stadt Lünen. Über den Verkauf wird wird im Januar entschieden. Der zweigeschossige Bau (über ein drittes Geschoss wird nachgedacht) besteht aus drei Elementen, der sich mit eine verglasten Eingangs- und Begegnungshalle mit offener Atriumzone zur Lange Straße öffnet. „Wir wollen die Leute aus der Stadt mit offenen Armen empfangen“, interpretiert Hubert Scharlau den U-förmige wirkenden Baukörper.

Das Gebäude soll wärmetechnisch und energetisch als zukunftsweisend entwickelt werden. Dazu gehört z.B. die Nutzung von Erdwärme, die über einen Wärmetauscher im Sommer zu Kühlzwecken genutzt werden kann. Das Dach wird begrünt. Unter dem Gebäude entsteht eine Tiefgarage mit 59 Stellplätzen. Neben dem Haus werden zehn Plätze angelegt. Und die alte Bauverein-Zentrale am Spormecker Platz? „Da haben sich schon Interessenten gemeldet“, so Deuter.

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Björn Schreiter

Blick auf das neue Verwaltungsgebäude des Bauvereins: Das Modell zeigt den Neubau im Vordergrund an der Kreuzung Viktoriastraße/Lange Straße. Rechts daneben das Herz-Jesu-Pfarrheim. Im Hintergrund ist die Gesamtschule zu erkennen.

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