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Engel, Basar und Feuersbrunst

LÜNEN Wie eine gut gefüllte Wundertüte präsentierte sich das erste Adventswochenende seinen Besuchern: Die Lüner Innenstadt war voller Überraschungen.

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Adventskranzproduktion auf vollen Touren.

Feinarbeit am Engelspaar.

Traditionelle Basarstimmung machte sich zwei Tage im Hansesaal breit, in dem sich in einem prallen, aufdringlichen Angebot Anbieter und Käufer zu finden versuchten. Erwartungsvolle Augen hinter den Theken, suchende, prüfende und abwägende Blicke davor. Das Angebot an Selbstgemachtem ließ keine Wünsche übrig, die Qual der Wahl lag bei den Besuchern.

Rund 100 Stände mit Hobbykünstlern und -handwerkern aus Lünen und Umgebung zeigten ihre Arbeiten. Es waren nur Privatleute zugelassen, dazu die Overberg- und die Kielhorn Schule und der CDU Aktionskreis „Frauen für Frauen“ mit einem Trödelstand. Das kleine Cafe wurde am Samstag von der AWO betrieben, wo besonders die fleißige Waffelbäckerin Gerda Kortländer zu erwähnen ist. Am Sonntag übernahm der Bathery-Kreis von St. Gottfried die Beköstigung.

Zehn Jahre alt und schon ein fleißiger Helfer

  Die weiteste Anreise für den Basar hatte Gabriele Peter, die wie jedes Jahr aus Niederösterreich kommt, um dabei zu sein. Zu erwähnen ist auch noch der zehnjährige Nico Thomas, der schon seit einigen Jahren freiwillig am Leitstand des Kulturbüros mithilft und die Aussteller versorgt.

Dafür, dass es auf dem Marktplatz stürmisch zu ging, sorgte nicht nur der Wind. Feuer und Eis waren die Eckpunkte des dortigen Programmes. Drei Eisbildhauer eröffneten den Reigen, in dem sie aus großen Blöcken erst grob, dann fein Engelsfiguren schälten. Dass sie bald nach der Fertigstellung das Tropfen anfingen lag an den milden Temperaturen und nicht an den beiden Feuerkünstlern, die sich später einbrachten.

Spektakel aus Feuer

Mit dem brennenden Langstab zeichnete David wahre Feuerräder in den Abendhimmel während sein Kollege Roby das Publikum mit Clownerie und großen Feuerbällen verzückte. Mit ihrem dritten Auftritt zwischen den Eisfiguren leiteten die Feuerakrobaten in den letzten Teil des Marktplatz-Programmes über.

Die Spezialisten der Firma Prinz tauchten das Lüner Rathaus in ein wunderschönes Feuerwerk, das von den vielen Zuschauern am Ende einen großen Applaus bekam. Rathaus und Brunnen waren dafür in farbiges Licht getaucht, am Himmel darüber blitzen die tollsten bunten Sterne und Leuchtspuren auf.

  

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Adventskranzproduktion auf vollen Touren.

Feinarbeit am Engelspaar.

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