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"Die Köpfe der Spieler sind einfach nicht frei"

LÜNEN-SÜD Fußball-Bezirksligist VfB Lünen rutscht immer weiter in die Krise. Sechs Partien sind die Süder schon ohne Sieg. Die Ruhr Nachrichten haben bei Co-Trainer Sven van Eik nachgefragt.

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Der VfB Lünen, hier mit Swen Schulze (l.) beim 0:0 gegen Massen, läuft seiner Form sehr weit hinterher.

VfB-Co-Trainer Sven van Eik.

Wo sehen Sie die Gründe für die Krise?

van Eik: Die Köpfe der Spieler sind einfach nicht frei. Keiner erreicht seine Leistungsgrenze.

Aber wie kann es dazu kommen? Der Start war doch mit zwei Siegen hervorragend...

van Eik: Jeder Spieler hat irgendwelche persönlichen Probleme und keiner konzentriert sich auf den Fußball, den er spielen soll.

Die Tendenz der Leistung geht immer mehr nach unten. War es in Brackel ein neuer Tiefpunkt?

van Eik: Dort hat sich die Mannschaft von selber aufgestellt, weil wir nur elf Spieler aus der ersten Mannschaft hatten. Wir hatten zwei Totalausfälle. So kann man kein Bezirksliga-Spiel gewinnen.

Wie fühlen Sie persönlich sich nach so einem schwachen Spiel?

van Eik: Ich fühle mich einfach nur schlecht, habe mir Vorwürfe wegen der Aufstellung gemacht. Aber dann wurde mir gesagt, dass ich es richtig gemacht habe. Außerdem machen wir so viel für die Mannschaft. Sie hat zum Beispiel einen teuren Trikotsatz bekommen. Und was kommt zurück. So eine schwache Vorstellung.

Wie wollen Sie darauf reagieren?

van Eik: Ich habe zuletzt das Training ausfallen lassen und eine Stunde mit dem Team gesprochen. Am Donnerstag will auch der Vorstand noch ein Gespräch mit den Jungs führen.

Nun ist der Abstiegsplatz nur noch drei Punkte entfernt. Muss man jetzt nach unten schauen?

van Eik: Ja, absolut. Mit dieser Leistung steigen wir ab. Brackel war ein Gegner auf Augenhöhe und hat uns abgefertigt. Damit haben wir den Mitkonkurrenten aufgebaut. Es wird eine schwere Aufgabe.

  

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Der VfB Lünen, hier mit Swen Schulze (l.) beim 0:0 gegen Massen, läuft seiner Form sehr weit hinterher.

VfB-Co-Trainer Sven van Eik.

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