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Handball in Lünen, Oberaden und Brambauer

„Der Stachel saß tief“ beim SuS Oberaden

Lünen. Die Lüner Handballer verabschieden sich in die Osterpause. Vorher sprachen die Trainer mit uns über die bisherige Spielzeit und den Saisonendspurt.

„Der Stachel saß tief“ beim SuS Oberaden

Rückraumspieler Pascal Stennei wird im Kreispokal am Samstag geschont. Foto: Foto: Goldstein

SuS Oberaden, Herren-Verbandsliga

Der SuS Oberaden hat seine gute Ausgangslage im Kampf um den Aufstieg in die Oberliga verspielt. Durch die 22:23-Pleite im Derby gegen HC TuRa Bergkamen, die 23:24-Niederlage bei der TSG Harsewinkel im Nachholspiel und die letzte 29:31-Pleite zu Hause gegen den TuS Nettelstedt II rutschten die Cobras auf Platz vier ab.

Statt der eigentlich erhofften fünf Punkte Vorsprung hängt der SuS jetzt drei Zähler hinter dem Zweiten Harsewinkel. „Natürlich war das eine ganz bittere Woche für uns. Da hat man auch nur wenige Erklärungen. Der Stachel saß wirklich tief. Ich habe den Jungs freigegeben, damit sie mal durchatmen können und die Köpfe wieder freibekommen. Das war auch erforderlich“, so Katsigiannis.

Dennoch gilt es, den Fokus auf den Saisonendspurt zu legen. Die Cobras haben noch sechs Spiele zu absolvieren, vier davon zu Hause. „Noch ist nichts entschieden. Natürlich ist die Ausgangslage jetzt bescheidener geworden. Aber Harsewinkel hat auch noch einige schwierige Spiele zu bestreiten“, sagt Katsigiannis. Der Tabellenzweite muss unter anderem noch gegen den HC TuRa Bergkamen antreten und in Nettelstedt. „Wichtig für uns ist jetzt erst einmal, dass wir wieder Selbstbewusstsein tanken“, so Katsigiannis.

Kreispokal-Halbfinale


Am Samstag, 24. März, tritt der SuS Oberaden im Kreispokal-Halbfinale um 19 Uhr gegen den ASV Hamm-Westfalen II an. Dort wird Katsigiannis allerdings einige Spieler schonen, die Blessuren haben. Unter anderem werden Lauris Hajduk, Lukas Noe und Pascal Stennei nicht auflaufen. Katsigiannis selbst war zuletzt noch krank. „Hamm wird auch nicht in Bestbesetzung antreten. Wir wollen das Spiel nutzen, um wieder positiver zu spielen“, so der SuS-Coach.

Falls der SuS Oberaden diese Partie gewinnen sollte, würde am Sonntag, 25. März, um 18 Uhr das Finale gegen den Sieger der Partie HC TuRa Bergkamen gegen Hammer SC warten. Möglicherweise könnte es erneut zum Derby kommen. „Unser Fokus liegt aber klar auf der Saison“, macht Katsigiannis deutlich. Er wird auch mit einigen Spielern aus der Zweiten antreten.

VfL Brambauer, Damen-Verbandsliga

Die Verbandsliga-Handballerinnen des VfL Brambauer verabschiedeten sich mit acht Siegen und neun Niederlagen und dem daraus resultierenden achten Tabellenplatz in die Osterpause. Der 30:23-Sieg zuletzt gegen den BV Borussia Dortmund III war für Brambauer enorm wichtig. So hat sich das Team von Trainer Andre Schwedler von der unteren Tabellenregion abgesetzt. Aktuell haben die VfL-Frauen sechs Punkte Vorsprung auf den drittletzten TuS Drolshagen.

Fünf Spiele stehen dem VfL Brambauer noch bevor. Am Sonntag, 15. April, ist der Spitzenreiter ETSV Witten zu Gast. Am 21. April spielt der VfL bei der HSG Hohenlimburg, am 29. April zu Hause gegen den ASV Hamm-Westfalen, ehe am 5. Mai das Spiel bei der SG TuRa Halden-Herbeck folgt. Den Abschluss bildet das Heimspiel am 13. Mai gegen DJK Coesfeld.

Ein Restprogramm, das es in sich hat. Alle Mannschaften stehen aktuell über Brambauer. Coach Schwedler weiß auch, dass es nicht einfach wird: „Wir wollen aber alles geben, um die Saison bestmöglich zu beenden.“ Noch hat der VfL Brambauer die Liga rein rechnerisch nicht gehalten. Zehn Punkte sind noch zu vergeben. Der Abstand auf den Vorletzten, SV Teutonia Riemke, beträgt neun Punkte. Die VfL-Frauen wollen die spielfreie Zeit jetzt nutzen, um sich zu regenerieren und mit voller Kraft den Saisonendspurt bestreiten zu können.


VfL Brambauer, Herren-Landesliga

Das Jahr 2018 hätte für Handball-Landesligist VfL Brambauer kaum besser laufen können. Von sieben Spielen gewann Brambauer sechs. Durch den 12:2-Lauf kletterte der VfL Brambauer tabellarisch gewaltig nach oben, steht auf Rang sieben und dürfte mit dem Kampf um den Klassenerhalt nichts mehr zutun haben. „Wir wissen, dass die letzten Wochen extrem gut verliefen. Wir wissen aber auch, dass das ein hartes Stück Arbeit war“, sagt Trainer Nadim Karsifi. Im Vergleich zum Saisonbeginn habe Brambauer sich vor allem in der Defensive enorm gesteigert. „Wir stehen viel kompakter, arbeiten viel mehr als kollektiv. Wir haben begriffen, dass es nicht reicht nur 40 Minuten Gas zu geben, sondern 60 Minuten“, so Karsifi, der allerdings noch Luft nach oben im Angriff sieht.

Der VfL Brambauer muss noch sieben Spiele bestreiten. Unter anderem hat die Mannschaft noch eine Rechnung mit dem FC Schalke 04 II offen. „Dagegen wollen wir unbedingt gewinnen, wollen uns für die knappe 30:31-Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren“, sagt Karsifi. Ansonsten sieht er das Restprogramm als sehr angenehm. „Wir wollen alles geben, um unseren guten Lauf weiter fortzuführen. Dabei wollen wir uns natürlich auch weiterentwickeln“, so Karsifi.



Lüner SV, Damen-Landesliga

Eine starke Saison spielen die Landesliga-Handballerinnen des Lüner SV. Sie stehen kurz vor der Osterpause auf dem zweiten Platz der Tabelle. 13 Mal sicherte der LSV sich bisher einen Sieg, spielte einmal remis und verlor nur dreimal. Ein Ergebnis, was auch Trainer Marcel Mai stolz macht: „Wir sind wirklich gut drauf. Die Stimmung ist gut. Das macht Spaß.“

Die LSV-Frauen wollen ihren zweiten Platz unbedingt verteidigen. Der VfL Sassenberg auf Rang drei ist aktuell der ärgste Verfolger, weist 22:8-Zähler auf, hat aber noch zwei Partien weniger bestritten. Die LSV-Frauen haben 27:7-Punkte.

Mit Blick auf die restlichen Spiele hat Lünen drei von fünf noch zu Hause zu absolvieren. „Wir wollen unsere weiße Weste zu Hause behalten. Wir sind bisher ungeschlagen und wollen das bis zum Saisonende auch durchziehen“, fordert Mai. In die Rundsporthalle wird auch noch Spitzenreiter HSG Rietberg-Mastholte kommen. Der Tabellenführer hat drei Punkte Vorsprung auf Lünen. „Wir lassen alles auf uns zu kommen. Vielleicht lässt Rietberg irgendwo noch einmal Federn“, so Mai. Versteifen will Lünen sich darauf aber nicht. „Für uns ist das Ziel Platz zwei. Alles andere nehmen wir wie es kommt“, so Mai.

Die nächsten Wochen stehen ganz im Fokus der Athletik. Einige Spielerinnen sind im Urlaub, weshalb handballspezifisch nicht gearbeitet wird. „Ich hoffe, dass die grippeerkrankten Spielerinnen nach Ostern wieder alle fit sind“, so Mai.

Die LSV-Frauen wollen die letzten fünf Meisterschaftsspiele genau so energisch angehen wie bisher, um ihr Saisonziel am Ende zu erreichen.


SuS Oberaden II, Herren-Bezirksliga

Nach dem deutlichen 36:25-Sieg gegen den TV Ennigerloh hat Björn Grüter, Trainer der Bezirksliga-Handballer des SuS Oberaden II, sein Amt niedergelegt (wir berichteten). Sechs Spieltage vor Saisonende ist Oberaden II auf der Suche nach einem neuen Trainer.

Die Mannschaft steht tabellarisch auf einem guten vierten Platz, punktgleich mit dem dritten Hammer SC. Spitzenreiter SV Eintracht Dolberg ist nur drei Punkte entfernt. Die Situation im oberen Tabellendrittel ist somit sehr eng und überschaubar. In den restlichen sechs Spielen will der SuS Oberaden II die Saison vernünftig zu Ende bringen.

Am 7. April geht es für Oberaden II mit dem Derby beim VfL Kamen weiter. Anpfiff ist um 19 Uhr in der Sporthalle am Koppelteich (Am Schwimmbad, Kamen). Bis dahin wird der SuS II die Osterpause entspannt angehen lassen.


Lüner SV, Herren-Bezirksliga

Die Bezirksliga-Handballer des Lüner SV stehen sechs Spieltage vor Saisonende auf dem zehnten Tabellenplatz. Die Mannschaft von Trainer Christian Neve fuhr bisher 15:25-Punkte ein. Im Kampf um den Klassenerhalt hat die Mannschaft dabei aktuell gute Karten. Satte neun Punkte Vorsprung hat Lünen auf den vorletzten TuS Jahn Dellwig. Das Restprogramm ist vom Schwierigkeitsgrad her gemischt. Unter anderem wartet noch der Spitzenreiter, SV Eintracht Dolberg, auf Lünen. Dafür muss der LSV aber auch noch gegen Kellerkind Dellwig ran. Für die Rot-Weißen steht auch noch das Lokalduell beim SuS Oberaden II am 28. April um 17.45 Uhr (Legionärstr., Bergkamen) bevor, auf das sich alle Beteiligten freuen. Trainer Christian Neve hofft, dass sein Team die Saison positiv beenden wird. Die deutliche 25:36-Niederlage zuletzt beim TV Beckum ist längst abgehakt. Weiter geht es für Lünen am Samstag, 7. April, um 19 Uhr gegen Unna-Massen (Kurt-Schumacher-Str. 41-49, Lünen).

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