Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Handball: SuS Oberaden in der Verbandsliga

Cobras richten sich auf

Oberaden. Der SuS Oberaden meldete sich am Wochenende zurück. Das Team ist mental intakt, will jetzt trotz Rückstand die Aufstiegsplätze angreifen.

Cobras richten sich auf

Fabian Lauber (2) erzielte am Sonntag gegen Bergkamen fünf Tore. Foto: Günther Goldstein

Die Verbandsliga-Handballer des SuS Oberaden haben schwierige Wochen hinter sich. In der Liga verspielte der SuS seine gute Ausgangsposition auf den Oberliga-Aufstieg, hat nur noch Außenseiterchancen. Durch drei knappe Niederlagen in Serie fielen die Cobras auf Platz fünf zurück. „Das hat uns mental zurückgeworfen“, sagt Oberadens Spielertrainer Alex Katsigiannis. Am Wochenende gelang dann der Sieg im Kreispokal, der Befreiungsschlag. Im Finale besiegte der SuS den HC TuRa Bergkamen (33:30), der nach der Partie am Sonntag nicht weniger Lokalkonkurrent ist als vorher. Dieser Erfolg soll nun die letzte Euphorie für den Ligaendspurt entfachen. „Das hoffen wir. Wir haben es sehr genossen, dass wir das gewonnen haben“, so Katsigiannis über den Wettbewerb, den nicht jede Mannschaft aus dem Handballkreis Hellweg zu hundert Prozent ernst nimmt.

„Müssen alle sechs Spiele gewinnen“

Die geknickten SuS-Akteure will er nicht nur durch das Erfolgserlebnis wieder in die Spur lenken, in der sie bisher erfolgreich spielten. Am Montag streute Katsigiannis eine Yoga-Einheit ein, erst in der nächsten Woche „wird wieder angezogen“. Der coachende Rückraumspieler mit langjähriger Drittligaerfahrung ist sich sicher: „Wenn wir eine Chance haben wollen, müssen wir alle sechs Spiele gewinnen.“ In den verbliebenen Partien spielt Oberaden bis auf den TV Emsdetten II nur noch gegen Gegner, die unter ihm stehen.

Je nachdem, welche Mannschaften aus den oberen Klassen absteigen, könnte sogar der dritte Rang zu einer Aufstiegsrelegation berechtigen. Katsigiannis hat die Saison also noch lange nicht abgehakt: „In dieser Liga passiert so viel, da wollen wir diese Chance nicht ungenutzt lassen.“ Einen Zähler Rückstand hat der SuS auf den dritten Emsdetten, drei auf Harsewinkel, derzeit Zweiter.

Taktisch haben die Cobras das Kreispokal-Final-Four genutzt, um an ihrer 5:1-Deckung zu arbeiten, zudem integrierten sie mit Lukas Wegelin und Mika Matthies zwei Spieler aus der Bezirksliga-Reserve ins Team. Das Duo könnte bei personellen Engpässen auch künftig in den Verbandsliga-Kader aufrutschen, „aber nur punktuell“, wie Katsigiannis sagt.

Am Ende des Finals gegen Bergkamen ereignete sich ein Vorfall, der für Gesprächsstoff sorgte. Der unterlegene Außen Damian Nowaczyk traf SuS-Keeper Marvin Makus wenige Sekunden vor Schluss im Gesicht, was die Gemüter deutlich erhitzte. Katsigiannis wollte das nicht überbewerten, sagte: „Das ist jetzt erst mal vergessen.“ Das nächste Derby käme aber bestimmt.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Dauer-Spielfrei wegen Rückzügen

Frauen des TuS Niederaden kommen aus dem Rhythmus

Lünen Wenn am Sonntag auf den heimischen Plätzen die Bälle rollten, schauten die Bezirksliga-Frauen des TuS Niederaden zuletzt in die Röhre. Ein klarer Wettbewerbsnachteil, meint Trainer Carsten Walschus.mehr...

Handball in Brambauer, Lünen und Oberaden

Lüner SV gewinnt trotz Remis

Brambauer/Lünen/Oberaden Mit 18:18 haben sich die Landesliga-Handballerinnen des Lüner SV vom Hammer SC getrennt. Da Spitzenreiter Rietberg-Mastholte erneut verlor, schlossen die Lünerinnen am Sonntag nach Punkten zu Platz eins auf. Auch beim SuS Oberaden und beim VfL Brambauer flog der Ball.mehr...