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So haben die Handballer gespielt

Cobras lösen Ticket zur Relegation – Die Ergebnisse

Lünen Starker Auftritt beim 31:23-Sieg der Cobras gegen den TV Emsdetten II. Im letzten Heimspiel der Saison verpasste es Handball-Verbandsligist VfL Brambauer, sich mit einem Heimsieg von den Zuschauern in die Sommerpause zu verabschieden.

Cobras lösen Ticket zur Relegation – Die Ergebnisse

Pascal Stennei war in den letzten Minuten des Spiels gegen den TV Emsdetten II neben Keeper Marvin Makus der überragende Mann auf dem Feld. Foto: Foto: Jürgen Weitzel

Westfalenliga
SuS Oberaden – TV Emsdetten II 31:23

Ein beeindruckendes Spiel lieferten die Verbandsliga-Handballer des SuS Oberaden am Samstagabend gegen den TV Emsdetten II ab. Eigentlich sollte es das Spitzenspiel sein, in dem der Sieger das Ticket für die Aufstiegs-Relegation zur Oberliga lösen durfte. Doch das, was der SuS Oberaden den Zuschauern in der Römerberg-Sporthalle bot, war überzeugend. „Das war mit Abstand unser bestes Saisonspiel“, lobte auch Spielertrainer Alex Katsigiannis. Der SuS Oberaden fertigte den TV Emsdetten II mit 31:23 ab. „Das war wie aus einem Guss. Mir fehlen dafür die Worte. Das war überzeugend. Da war Leidenschaft zu sehen“, kam Katsigiannis nicht mehr aus dem Schwärmen heraus.

Die Cobras lieferten vor allem in den ersten 20 Minuten ein richtiges Feuerwerk ab. Im Angriff überzeugte das Team mit seiner Spielintelligenz und seiner Trefferquote. Die Defensive mit Lauris Jakduk auf der Spitze und Lukas Noe im Zentrum arbeitete überragend. So stand es bereits nach 20 Minuten 14:5 für den SuS Oberaden.

„Emsdetten ist in Bestbesetzung angetreten und hat keinesfalls schlecht gespielt. Im Gegenteil. Aber die Mannschaft hat gegen unser Angriffsspiel kein Mittel gefunden“, sagte Katsigiannis. Erst nachdem Emsdetten II die Deckung auf eine 5-1-Formation umstellte, entwickelten sich leichte Schwierigkeiten.

Nach der Pause legte Oberaden weiter gut vor. Besonders stark präsentierte sich dabei Keeper Marvin Makus, der etliche freie Würfe stark parierte. „Er war der große Faktor in der zweiten Halbzeit“, so Katsigiannis. In den letzten Minuten spielte aber auch Pascal Stennei stark auf. Er war kaum zu stoppen.

Jetzt laufen die Planungen für die anstehende Aufstiegsrelegation. Der Gegner ist der OSC Dortmund, der Tabellenzweite aus der Verbandsliga-Staffel 2. Zuerst wird Oberaden zu Hause das Hinspiel austragen.

Terminiert ist Freitag, 18. Mai, um 20.15 Uhr in der Römerberg-Sporthalle (Legionärstraße, Bergkamen). Das Rückspiel ist für Sonntag, 27. Mai, um 17 Uhr beim OSC Dortmund geplant. „Wir wollen an diese starke Leistung jetzt anknüpfen und den Schwung mitnehmen. Dass wir noch einmal in die Relegation dürfen, ist für uns ein weiteres Highlight“, so Katsigiannis. Demnach hart werden die Cobras auch unter der Woche trainieren, um bestmöglich vorbereitet zu sein.

SuS: Klepping/Makus – Lauber (7/3), Hajduk (4), Noe (1), Herold (2), Fehring, Katsigiannis (4), P. Stennei (6), Roth (3), Braach, B. Stennei, Holtmann (1), Rossfeldt (3)

Frauen-Verbandsliga 2
VfL Brambauer – DJK Coesfeld 23:28 (12:14)

Der Gastgeber verpasste den Start und lag zunächst 1:3 hinten. Brambauer glich aber nach acht Minuten aus und gestaltete das Spiel ausgeglichen bis zum 7:7.

Coesfeld hatte danach einen kleinen Lauf und zog beim 7:10 und 8:12 sogar auf vier Tore weg. VfL-Coach Andreas Schwedler nahm die erste Auszeit. Das sollte für kurze Zeit fruchten. Anna Juchems und Sarah Umbescheidt verkürzten den Rückstand auf 12:14 zur Pause.

Coesfeld drückte nach dem Seitenwechsel und schraubte das Ergebnis auf 16:12. Die Gäste hielten den Vorsprung. Über 14:20 und 18:24 betrug der Rückstand beim 18:25 zwischenzeitlich sieben Tore. Brambauer kam beim 21:25 noch auf vier Tore heran, war aber nicht in der Lage weiter zu verkürzen. „Das Spiel plätscherte nach dem Seitenwechsel so vor sich hin. Bei uns war die Luft raus. Es war ein typisches letztes Saisonspiel“, so VfL-Coach Andreas Schwedler, der sich schon gewünscht hätte, dass seine Mannschaft nach der Pause etwas beherzter zur Sache geht und versucht hätte das letzte Heimspiel vor heimischer Kulisse zu gewinnen. Der VfL schließt die Saison auf Rang acht ab.

VfL: Wulf/Sindermann - Mai-Loersch, L. Karau (4), Rykowski (5/4), Holz (3), Plotek (3/1), Duve, Leismann (1), Neumann (1), Bauer (1), Lasshoff (3), Umbescheidt (1), Juchems (1)

Frauen-Landesliga 3
Lüner SV – Ahlener SG 28:22 (13:12)

In der Anfangsphase sah es so aus, als ob es ein schwerer Brocken werden würde. Der Gastgeber tat sich zunächst schwer, hatte Pech im Abschluss. Nach dem 2:5 zum Start kam der LSV beim 5:6 kurz auf, sah sich dann aber wieder einem Rückstand von 5:9 gegenüber.

„Wir haben viel verworfen zu Beginn des Spiels“, sah LSV-Trainer Marcel Mai sein Team bis zur Pause immer besser ins Spiel kommen. Anna Schmidt verkürzte fünf Minuten vor der Pause auf 10:11.

Hanna Püschel, erneut Schmidt und Michelle Schröder trafen sogar zur Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel ging es zunächst ausgeglichen weiter. Über 15:15 bauten die Lüner den Vorsprung beim 18:16 erstmals wieder auf zwei Tore aus. Mona Geisler schraubte das Ergebnis durch zwei Treffer hintereinander sogar auf 24:19. Die Lüner hielten den Vorsprung bis zum Ende. In der Relegation trifft die Mannschaft von Marcel Mai am Pfingstwochenende – der genaue Termin steht noch nicht fest – auf TSV Helen, Hemer und Haltern-Sythen. Nur der erste der vier Landesligazweiten steigt in die Verbandsliga auf.

LSV: Preuß/Schröder/Rosenthal - Lieneke (2), Köppen, Püschel (8). C. Schmidt (2), Krause, A. Schmidt (5), Dressler, Hangebrauck, Geisler (6), Klostermeier

Landesliga 3
VfL Brambauer – ASV Hamm-Westfalen III 39:42 (15:20)

Die Zuschauer in der Diesterweg-Sporthalle sahen kein schönes Handballspiel. „Da sind etliche Fehler gemacht worden. Schön war das sicher nicht“, resümierte Trainer Nadim Karsifi. Seine Mannschaft habe die erste Halbzeit verschlafen, dort bereits 15:20 hinten gelegen. „Wir hatten Anfang der zweiten Halbzeit und zum Ende des Spiels zweimal die Möglichkeit, auszugleichen. Wir haben es aber nicht geschafft“, so Karsifi und legte nach: „Eigentlich ist es traurig bei 39 geworfenen Toren noch zu verlieren.“ 18 Treffer kassierte Brambauer alleine per Tempogegenstoß. „Das ist uns noch nie passiert. Wir hatten gar keine Rückzugsphase“, so Karsifi.

Trotz des eher schwachen Spiels ließ der VfL Brambauer die Saison gemeinschaftlich ausklingen. Zudem wurden in Tobias Eder (eigene Zweite) und Michael sowie Thomas Greinert (beide zum Verbandsligisten ASV Senden) drei Spieler verabschiedet. „Wir sind traurig, dass die drei uns verlassen. Aber wir bedanken uns bei ihnen und wünschen ihnen alles Gute“, so Karsifi.

VfL: Welski – Richter (3), L. Langmann (6), Baggemann (2), Eder (3), Gärtner, Forsmann (6), Greinert (6), Freitag (5), Pape (1), K. Maurer (1), P. Maurer (1), Pohl (4)

Bezirksliga Hellweg
SV Eintr. Dolberg – Lüner SV 32:22 (17:9)

Mit acht Feldspielern musste Lünen spielen. Hinzu kam, dass Philipp Hadac nach 23 Minuten nach dreimal 2-Minuten bereits die Rote Karte sah. Demnach hatte Trainer Christian Neve nur noch eine Auswechsel-Möglichkeit. Bereits zur Pause rannte Lünen einen deutlichen Rückstand hinterher. Eintracht Dolberg spielte seinen Stiefel herunter und feierte durch den Sieg die Meisterschaft und somit den Aufstieg in die Landesliga.

LSV: Hangebrock – Hadac (1), Dornseifer (3), Gärtner (9/3), Gores, Schink (1/1), Seeger (2), Stroscher (1), Neve (5)

Bezirksliga Hellweg
SuS Oberaden II – SGH Unna Massen 36:26 (20:12)

Damit beendet der SuS Oberaden II die Saison auf dem dritten Tabellenplatz. Im Saisonendspurt war der SuS Oberaden II nicht mehr aufzuhalten. Auch gegen die SGH Unna-Massen lieferte die Mannschaft ein starkes Spiel ab, war immer wieder über den Tempogegenstoß torgefährlich und stand in der Defensive die meiste Zeit über stabil.

SuS: Wenzel/Vetter – Stratmann (7), Hoffmann (1/1), Rodefeld (5), Matthies (2), Wegelin (3), Mork (2), de West (2), Schuchtmann (9), Gerwien (3), Flessenkämper, Grosser, Merten (2)

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