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Chance für Berufseinsteiger

ALSTEDDE Einen Kooperationsvertrag haben Lydia Müller, Inhaberin des häuslichen Pflegedienstes H. Müller, und die Leiterin des Fachseminars für Altenpflege der Diakonie im Kirchenkreis Unna, Annemarie Thompson, geschlossen.

Wie Lydia Müller erläuterte, waren früher die Schulen Träger der Ausbildung , heute sind es z.B. Pflegedienste. Allerdings koste die Ausbildung Geld und die Schüler dürften nicht allein zu den Patienten fahren. So hat der Pflegedienst einen Mentor ausbilden lassen und stellt Personal für die Ausbildung zur Verfügung.

Diplom-Sozialarbeiterin Lydia Müller, der auch die Fachaufsicht obliegt, um Familienpflegerinnen und Sozialarbeitern ein Anerkennungsjahr zu ermöglichen, hofft, Nachahmer in ihrem Bereich zu finden, die Einsteigern in einen Pflegeberuf die Chance geben, ein Anerkennungsjahr bei ihnen zu absolvieren. „Seinerzeit war die Stadt Lünen so nett und gab mir diese Möglichkeit. Heute profitiere ich noch immer davon, wenn ich meiner Beratungsarbeit nachgehe“, sagt sie über ihre praktischen Erfahrungen nach dem Studium.

Annemarie Thompsen erinnert an den 1. August 2003, als das neue bundeseinheitliche Altenpflegegesetz in Kraft trat. Bis dahin war es Ländersache, wie die Ausbildung gestaltet war.

Auch die Finanzierung wurde damals  neu geregelt. die Ausbildungsvergütung wird seit vier Jahren direkt vom ausbildenden Betrieb bezahlt, wo der Lehrling angestellt ist. Der Platz an einem Fachseminar muss von ihm gesucht werden.

Zugangsvoraussetzung ist die Fachoberschulreife, Hauptschule und eine mindestens zweijährige Berufsausbildung oder Hauptschule mit Ausbildung zum examinierten Altenpfleger. Durch die verbesserte Vernetzung von Theorie und Praxis soll die dreijährige Ausbildung handlungsorientierter werden.

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