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Wie der Warnstreik am 10. April Lünen trifft

Busse und Kitas im „Notmodus“

LÜNEN Nach dem Streikaufruf der Gewerkschaft Verdi für den 10. April treffen immer mehr Informationen ein. Jetzt haben sich auch die Stadt Lünen und die Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU) mit Hinweisen zu den Auswirkungen der Arbeitsniederlegungen gemeldet. Wir fassen zusammen, was die Lüner zum Streik wissen müssen.

Busse und Kitas im „Notmodus“

Die Kita an der Viktoriastraße ist eine von vier Kitas der Stadt, die am 10. April eine Notgruppe einrichten. Foto: Carolin Rau

Vom Streikaufruf der Gewerkschaft sind zahlreiche öffentliche Einrichtungen betroffen. Bürger müssen sich u.a. auf folgende Einschränkungen einstellen:

  • Städtische Kitas: „Die Eltern von Kindern in städtischen Kitas werden von den jeweiligen Einrichtungen informiert und gebeten, für eine anderweitige Betreuungsmöglichkeit zu sorgen“, teilt die Stadt Lünen mit. Wer keine Ersatzlösung für die Kinderunterbringung finde, könne sich in den Kitas Viktoriastraße (Mitte), Marktgasse (Mitte), Diesterwegstraße 7 c (Brambauer) und Schachtweg (Gahmen) melden. Dort werden laut Stadt Notgruppen angeboten.

  • Offene Ganztagsschulen in städtischer Trägerschaft: Die Ganztagsbetreuung an der Viktoriaschule findet wie gewohnt statt, so die Stadt. für die Betreuung der Kinder der Wittekindschule in Brambauer und der Matthias-Claudius-/Gottfriedschule in Wethmar würden Notfall-Betreuungsgruppen eingerichtet.

  • Stadtverwaltung: Für das Bürgerbüro im Rathaus richtet die Stadt während der regulären Öffnungszeiten (7.30 - 12.30 Uhr und 13.30 - 16 Uhr) einen Notdienst für dringende Angelegenheiten ein. Mit Wartezeiten müsse gerechnet werden. Auch der Bürgermeister und das Bürgermeisterbüro blieben während des Streiks erreichbar. Über den Servicepoint und die Telefonzentrale (Tel. 02306 104-0) werde zudem die Erreichbarkeit der Fachbereiche der Stadtverwaltung sichergestellt.

  • Busse: Wie die Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU) mitteilt,wird es bei den VKU-Linien im Kreis Unna ganztägig zur Einstellung des Fahrbetriebs kommen. Das heißt allerdings nicht, dass gar keine Busse fahren, denn im Auftrag der VKU verkehren auch private Busunternehmen. Auf der Homepage der VKU gibt es nach Angaben des Unternehmens eine Liste der Fahrten, die voraussichtlich durchgeführt werden. Hier geht es zur VKU-Homepage. Die Liste ist laut VKU ohne Gewähr, da nicht bekannt sei, ob sich Fremdunternehmen ebenfalls am Streik beteiligen. Die VKU betont, dass auch bei stattfindenden Fahrten in eine Richtung die Rückfahrt nicht immer gewährleistet ist. In der Service-Zentrale „fahrtwind“ wird es unter den bekannten Rufnummern eine Notbesetzung mit ein-geschränktem Service geben: Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft) oder auf der Homepage der VKU.

  • Wirtschaftsbetriebe Lünen (WBL): Die Mülltonnen werden nach einer Entscheidung des Betriebsrates am 10. April geleert. Trotz des Warnstreikaufrufs der Gewerkschaft. Der WBL-Wertstoffhof in Lippholthausen und das Kundenbüro der WBL bleiben geschlossen. Straßenreinigung und Grünpflege wird es am Tag des Warnstreiks nicht geben.

Darum geht es Verdi mit dem Warnstreik.

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