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Lünen erhält einen Europaplatz

Bunte Einweihungsparty mit Zwischentönen

Lünen Die Stadt Lünen hat nun einen Europaplatz: Passend zum Europatag weihte Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns die Fläche zwischen Rathaus und ehemaligem Hertiehaus ein. In die gute Stimmung mischen sich sorgenvolle Töne.

Bunte Einweihungsparty mit Zwischentönen

In einer Parade zogen Europatag-Teilnehmer mit den umgestalteten Stühlen durch die Stadt. Foto: Günter Goldstein

„Europa nimmt Platz“ hieß es zum Europatag in Lünen. Das Motto hätte treffender kaum sein können – aus zweierlei Gründen: Zum einen präsentierten Schüler aus neun Lüner Schulen mehr als 80 Stühle, die sie in den verschiedenen Nationalfarben europäischer Länder gestaltet hatten. Zum anderen erhielt Lünen am Mittwoch einen „Europaplatz“ direkt neben dem Rathaus.

Entsprechend gut fügten sich die Kunstwerke in das Gesamtthema des Tages ein. Die Schüler haben sich die Länder ausgesucht, denen sie ihren jeweiligen Stuhl widmen wollten. Dabei ging es mitunter klischeehaft – Wodka für Russland, Pizza für Italien–, manchmal nachdenklich – Litauens harter Weg zur Unabhängigkeit –, aber in jedem Fall farbenfroh zu, wie auch Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns feststellte: „Dieser Europatag soll so bunt sein, wie es auch das vereinte Europa ist.“

Europatag in Lünen

Viele Aktionen gab es in der Lüner Innenstadt zur Einweihung des Europaplatzes am Europatag.
Viele Aktionen gab es in der Lüner Innenstadt zur Einweihung des Europaplatzes am Europatag.
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Viele Aktionen gab es in der Lüner Innenstadt zur Einweihung des Europaplatzes am Europatag.
Viele Aktionen gab es in der Lüner Innenstadt zur Einweihung des Europaplatzes am Europatag.

Kleine-Frauns zeigte sich erfreut über die Kreativität und Selbstverständlichkeit, mit der die Schüler ihre Visionen von Europa erdacht und ungesetzt hatten. „Wenn ich mir diese Entstehungsgeschichten so ansehe, dann ist mir um die Zukunft Europas nicht bange.“

„Erstarken nationalistischer und faschistischer Kräfte“

Dass die Gemeinschaft, die am 9. Mai 1950 mit einer Idee des damaligen französischen Außenminister Robert Schumann zu einer Produktionsgemeinschaft für Kohle und Stahl ihren Anfang nahm, kein Selbstläufer ist, machte Europapolitiker Dr. Dietmar Köster (SPD) in seiner Rede deutlich: Nationalismus habe Europa zweimal in den Krieg getrieben, „und leider müssen wir auch jetzt wieder ein Erstarken nationalistischer und faschistischer Kräfte verzeichnen“.

Er appellierte an die mehrheitlich jungen Zuhörer, sich weiter für den Frieden und die Gemeinschaft einzusetzen. Als sichtbares Signal für Europa sollten die Besucher des Europafestes später die gestalteten Stühle durch die Stadt zur St. Georg-Kirche tragen, wo sie bis zum 26. Mai ausgestellt sind.

Ein Platz in der Stadt

Begleitet von den Klängen der Europa-Hymne „Ode an die Freude“, dargeboten vom Orchester des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums und dem Ensemble Francelli der Lüner Musikschule, enthüllte Jürgen Kleine-Frauns schließlich das Schild, das den Platz zwischen Rathaus und ehemaligem Hertie-Haus offiziell zum Europaplatz machte – und nun jedem Besucher zeigt, dass Europa mitten in Lünen Platz genommen hat.

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