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Neue Wohnungen für Lünen-Horstmar

Bauverein will an der Preußenstraße bauen

Horstmar Knapp 70 Wohnungen sollen an der Preußenstraße in Horstmar entstehen. Den nötigen Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplans hat der Ausschuss für Stadtentwicklung am Dienstagabend getroffen. Davor muss aber noch einiges erledigt werden.

Bauverein will an der Preußenstraße bauen

So könnte es mal aussehen an der Preußenstraße. Doch die Planungen können sich im Laufe der Zeit auch noch verändern. Foto: Bauverein

Betroffen ist das Gelände des ehemaligen Stahlhandels, auf dem der Bauverein nach aktuellen Planungen sieben Wohnhäuser hochziehen will. Das bestätigte Andreas Zaremba, Vorstandsvorsitzender des Bauvereins, am Donnerstag auf Anfrage. „Wir wollen dort öffentlich geförderte, frei finanzierbare und auch Eigentumswohnungen entwickeln“, erklärte Zaremba. Dass dort öffentlich geförderter Wohnraum entsteht, hatten auch einige Ausschussmitglieder gefordert.

Baustart noch unklar

Die ganz konkreten Planungen stehen allerdings noch aus. Denn jetzt, so Zaremba, müsse erst einmal der neue Bebauungsplan rechtskräftig werden. Wann genau dort Baustart ist, steht deshalb auch noch nicht fest. Klar ist: Bevor neue Gebäude hochgezogen werden können, müssen die alten Stahl-Hallen abgerissen werden. „Darauf folgt die Bodensanierung“, sagt Zaremba, „auch das haben wir im Vorfeld mit der Stadt besprochen“. Er hoffe, sagt Zaremba weiter, dass der Abriss Ende des Jahres erledigt wäre, sodass der eigentliche Bau dann im 2. Quartal 2019 starten könnte.

Die Stadt macht sich außerdem Gedanken, ob eine Fassade eines Verwaltungsgebäudes der Zeche Preußen II auf dem Gelände möglicherweise erhalten bleiben könnte. Das regte Engelbert Schrammek (SPD) an.

Bergbau-Erbe soll erhalten werden

Es sei ja eines der wenigen Gebäude, die noch an Lünens Bergbau-Erbe erinnerten. Otto Korte (GFL) sah das ähnlich: „Bergbau ist Lüner Geschichte, davon können wir gar nicht genug erhalten.“ Unter Denkmalschutz stünde das Gebäude nicht, sagte Technischer Beigeordneter Arnold Reeker. Aber die Verwaltungs fände es auch schön, wenn Teile des Gebäudes erhalten bleiben könnten. GFL-Fraktionsvorsitzender Johannes Hofnagel sagte, dass an der Preußenstraße kein neues Wohngebiet wie am Mahlbach oder am Triftenteich entstehen soll. Die seien deutlich zu eng geraten, sodass viel zu wenig Parkraum zur Verfügung stünde. „Da müssen wir in Zukunft ein Auge drauf haben.“

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