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Bauverein steigert Umsatz und Gewinn

Lüner Genossenschaft zahlt Dividende

Der Geschäftsbericht 2017 des Bauvereins zu Lünen liegt auf Tisch. Der Vorstand stellte den 105 Seiten starken Bericht am Donnerstag vor. Von dem positiven Ergebnis profitieren auch die Anteilseigner der genossenschaftlichen Unternehmensgruppe.

LÜNEN

von Torsten Storks

, 15.06.2018
Bauverein steigert Umsatz und Gewinn

Georg Siebert (Vorstand, v.l.), Bauverein-Vorstandschef Andreas Zaremba und Prokurist Stephan Heupel mit dem Geschäftsbericht 2017 in der Hand. © Storks

Äußerst zufrieden zeigte sich der Vorstand des Bauvereins zu Lünen am Donnerstag bei der Vorlage der Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr 2017 in der Verwaltung an der Lange Straße: „Unserer Genossenschaft geht es gut, davon sollen auch unsere Mitglieder – unsere Mieter – profitieren, indem sie eine ordentliche Dividende bekommen.“ Das sagte Andreas Zaremba, hauptamtlicher Vorstand der genossenschaftlichen Unternehmensgruppe. Die Vertreterversammlung habe zugestimmt, sagte Zaremba weiter, dass von dem Gewinn der Baugenossenschaft von rund 2 Millionen Euro in 2017 (2016: 1,5 Millionen Euro) 666.000 Euro an die 7476 Mitglieder ausgeschüttet werden. Der restliche Gewinn von 834.000 Euro geht in die Rücklagen. Laut Prokurist Stephan Heupel zeichnet jeder Mieter zu Beginn des Mietverhältnisses einen Pflichtanteil. Dieser Anteil kostet 600 Euro und ist mit 8 Prozent verzinst. Daneben besteht die Möglichkeit, weitere Anteile – maximal 9 – für je 600 Euro zu kaufen. Die Verzinsung der zusätzlichen Anteile liegt bei drei Prozent. Gestiegen ist auch der Umsatz aus der Hausbewirtschaftung (Mieten) – von rund 30,5 Millionen Euro (2016) auf 31 Millionen Euro im vergangenen Jahr.

Zahlen und Fakten

Zum Stichtag 31. Dezember 2017 zählten zum Bestand des Bauvereins 5350 Wohnungen.

Die Durchschnittsmiete beträgt 5,9 Euro pro Quadratmeter (qm) Wohnfläche. Die Mietpreisspanne reicht von 4 Euro bis hin zu 10 Euro pro qm.

Die Zahl der Mitarbeiter ist 2017 mit 76 stabil geblieben.

Davon arbeiten 42 in der Verwaltung, 27 sind in diversen Handwerksberufen wie Maler, Gärtner, Elektriker, Gas- und Wasserinstallateur im Namen des Bauvereins für die Mieter unterwegs. Dazu gesellen sich 7 Auszubildende.

Die Instandhaltung und Modernisierung des Wohnungsbestandes ließ sich der Bauverein im vergangenen Jahr 10,6 Millionen Euro kosten. 17,9 flossen in Neubauten.

Neubauprojekte

Im laufenden Geschäftsjahr sollen 9 Millionen Euro für die Bestandspflege ausgegeben werden. Weitere 14,5 Millionen Euro sind für Neubauprojekte verplant. Dazu zählt die Bebauung am Wüstenknapp in der nördlichen Innenstadt. „Das ist ein wirklich typisch genossenschaftliches Projekt“, sagte Bauverein-Vorstand Andreas Zaremba. Am Wüstenknapp entstehen wie berichtet 27 Wohnungen, zum Teil öffentlich gefördert. Die Wohnungen sollen im September oder Oktober dieses Jahres bezugsfertig sein.