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Baustelle VfB-Clubhaus?

LÜNEN Mit Unverständnis reagieren Mitglieder wie Besucher der Sportanlage Dammwiese auf die Schließung des Clubhauses des VfB 08 Lünen.

Baustelle VfB-Clubhaus?

<p>Die Pläne für das Clubhaus stellten Anfang der 90er Jahre Gerd Engelke, Alfred König, Peter Kusserow und Hans-Peter Bludau (v. l.) vor. Foto Bludau</p>

Seit dem der ehemalige Betreiber des Hauses, Ali Habib, zum 30. Juni den Betrieb eingestellte, suchen die Verantwortlichen einen Nachfolger.

Nicht nachvollziehbar ist diese Situation für Hans-Peter Bludau, der zusammen mit denn verstorbenen Freunden Alfred König, Gerd Engelke und Peter Kusserow dieses Haus plante und erbaute.

Bereits Mitte der 80er Jahre sollte ein Clubhaus entstehen. Dem Vorstand fehlte jedoch der nötige "Mumm". Auch sportlich lief es nicht, weil die Erste in die B-Liga abstieg.

"Mumm" fehlt

Dazu kam noch, dass sich der damalige Vorsitzende Karl Kiehm den Plänen der Stadt den Süden des heutigen Platzes zu bebauen zustimmte. Eigentlich sollte dort ein Rasenplatz entstehen, den man den Zebras auf Grund der Umzüge vom Triftenteich zur Dammwiese und dem Weiterzug versprochen hatte.

Die Umkleideräume im Keller an der alten Turnhalle waren durch Bergsenkungen nicht mehr nutzbar. Die Räumlichkeiten der Turnhalle wurden den Lünen-Südern oftmals verwehrt.

So war es schwierig, sich sportlich zu entwickeln. Mit Bludau als Verantwortlicher für den Sportlichen Bereich und Ewald Hecker gelang aber die Rückkehr in die A-Liga. Mit Horst Venzhöfer als Spielertrainer und Ex-Profi Peter Tomaschewski gelang der Sprung bis an die Schwelle der Landesliga.

Schwelle zur Landesliga

Nun wurden die Pläne für ein Clubhaus wieder genauer. Im Kampf darum erhielt Bludau diesmal Unterstützung von Alfred König, Gerd Engelke und Peter Kusserow.

Schließlich wurde ein Grundstück erstanden und mithilfe von vom heutigen Präsidenten, Jürgen Gefromm wurde ein Haus finanziert. Am 22. Dezember 1992 wurde der erste Spatenstich getätigt.

Spatenstich

In Eigenleistung aus der Mitgliedschaft wurde das Haus schließlich zügig fertig gestellt. Besonders zu erwähnen sind Fritz Krömer, Klaus Broda und Willi Krampe. Auch die Turner und Fußballer halfen oft bei Großaktionen.

Am 3. Dezember zogen die Süder schließlich ein. Vier Umkleideräume mit Toiletten und Duschen, ein Schiedsrichterraum, Geschäftszimmer, Clubraum mit Küche und im Obergeschoss eine großzügige Wohnung von fast 100 qm - wahrlich ein Vorzeigeobjekt.

Heute ist Bludau enttäuscht, was von diesem Schmuckstück übrig ist. Durch unfachmännische Maßnahmen, Änderungen und "Pfuscharbeiten" am und im Haus muss man nach seiner Meinung nun wieder "nicht wenig" Geld in die Hand nehmen, um alles wieder in Ordnung zu bringen. Er hofft, dass dies bis ins Jubiläumsjahr passiert.

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