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Angeschossener noch auf der Intensivstation

LÜNEN Der 30-jährige Lüner, der Donnerstag mit zwei großen Küchenmessern zwei Polizisten attackiert hatte, liegt weiterhin auf der Intensivstation.

Angeschossener noch auf der Intensivstation

Der Angreifer, der von Polizisten in Notwehr niedergeschossen wurde, liegt noch immer auf der Intensivstation.

Das teilte gestern auf Anfrage unserer Zeitung Dr. Ina Holznagel von der Staatsanwaltschaft Dortmund mit. Sie hatte mit dem chirurgischen Oberarzt gesprochen, um abzuklären, ob der mit hoher Wahrscheinlichkeit psychisch kranke Mann in eine Psychiatrie verlegt werden könne.

Viel Blut verloren

   „Da er jedoch so viel Blut verloren hat, ist laut Auskunft der Ärzte auf Tage hin nicht abzusehen, wann er die Intensivstation verlassen kann,“ so Dr. Holznagel. Es sei auch nicht auszuschließen, dass es noch zu Komplikationen komme. Die Befragung der beiden 30 und 31 Jahre alten Polizisten, die sich gegen die Attacke des Mannes mit Schüssen gewehrt hatten, wird voraussichtlich in den nächsten Tagen erfolgen.

Welcher Beamte hat geschossen?

 „Beide haben wohl ihre Waffe gezogen, aus welcher jetzt aber die Schüsse auf den Mann abgefeuert wurden, muss noch geklärt werden“, betonte die Vertreterin der Staatsanwaltschaft Dortmund. Es sei auch möglich, dass nur einer der Beamten die Schüsse auf Bein und Schulter des Mannes abgegeben hätte und einer in die Luft geschossen habe.

Man habe sich am Donnerstagabend nach den Geschehnissen vor der Lüner Polizeiinspektion grob orientiert und lasse nun das weitere Verfahren auf sich zukommen.

  

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