Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Andreas Bolst: Ich bin der Verlierer!

Fußball: Mit Hohenlimburg gescheitert

Lünen Als Verlierer der Saison bezeichnet sich Andreas Bolst. Mit dem Trainer des Landesligisten Hohenlimburg, der am letzten Spieltag vom ersten auf den dritten Platz abrutschte und damit den Verbandsliga-Aufstieg verpasste, sprach Sportredakteur Bernd Janning. Mit dem 2:3 zuhause gegen Rotemühle haben Sie alles verloren. Wie fühlen Sie sich? Bolst: Deprimiert, niedergeschlagen. Das wird aber noch eine Zeit dauern. Sie bleiben aber Trainer? Bolst: Jetzt beginnt mein zweites Jahr meines 2-Jahres-Vertrages. Ich baue für die nächste Saison wieder die Mannschaft auf, in der es schon im Laufe der letzten Saison Veränderungen gab. Es gibt eine zuletzt nie dagewesene Harmonie zwischen dem ersten und zweiten Team. Positiv ist, wie uns zuletzt auch die Zuschauer, Sonntag waren es über 1000, und das Umfeld unterstützten. Warum sehen sie in sich den Verlierer des Jahres? Bolst: Wir sind nicht aufgestiegen, unser Sohn Paolo, verpasste mit der F-Jugend die Meisterschaft, BW Alstedde, das ich noch vor einem Jahr trainierte, stieg aus der Bezirksliga ab, der Lüner SV hatte Mega-Glück, schaffte mit eineinhalb blauen Augen den Klassenerhalt in der Verbandsliga. Letztlich wurde Schalke kein Meister und ich machte ein Hobbyspiel, trage nach einer Absplitterung am Knöchel Gips. Warum läuft es in Alstedde und beim LSV nicht? Bolst: Ich verfolge das Geschehen noch eng. Auch das ist für mich deprimierend. Ich bin aber nicht nah genug dran, um da etwas zu kommentieren. Aber Sie können dem BV Brambauer zum Hasper SV, der Ihnen sogar noch den zweiten Platz wegnahm, etwas sagen? Bolst: Ja, das ist das Team mit dem Ex-LSVer Anthony Yeboah. Es steht in der Abwehr recht gut, hat in der Offensive drei, vier kreative Kräfte, die ein Spiel entscheiden können. Mit langen Bällen läuft spielerisch wenig. Mein Tipp: Sofort aggressiv in die Zweikämpfe. Dann sind sie verwundbar!

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Lünen Normalerweise verfügt der Lüner SV über eine starke Offensive. Vor dem Heimspiel gegen den TuS Sinsen droht dem LSV allerdings ein Stürmerproblem. Die beiden Stammkräfte fallen wohl aus. Das System bleibt offen.mehr...

Lünen Sandro Plechaty hat es weit geschafft. Er hat in der Jugend in der Bundesliga-West und bei den Senioren in der Regionalliga gekickt. Aktuell ist der Lüner beim FC Schalke 04 unter Vertrag. Doch das könnte sich bald ändern.mehr...

Wethmar Die Fußballer des TuS Westfalia Wethmar haben am Dienstagabend mit einem Sieg gegen den SV Preußen Lünen den Wethmarer Wintercup eröffnet. Baustellen gibt es dennoch.mehr...