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Lünens zweiter Grillfleisch-Automat geht an den Start

Alles bereit für die Grillparty

Lünen Pünktlich zum fast schon sommerlichen Wochenende ist Lünens zweite Grillstation in Betrieb gegangen. Wir haben zum Beginn der Grillsaison nachgefragt, was 2018 auf den Rost kommt.

Alles bereit für die Grillparty

Fleischermeister Wilhelm Scharbaum und Mitarbeiterin Sabine Ochs präsentieren das Fleisch, das es ab sofort an der Grillstation am Roggenmarkt zu kaufen gibt. Foto: Foto: Daniel Claeßen

Die Fleischerei Scharbaum am Roggenmarkt 16 bietet nun rund um die Uhr – auch am Wochenende – frisches Grillgut im Automaten an. Zuvor war bereits die Fleischerei Bernemann und Röhl an der Willi-Melchers-Straße 12 in das 24-Stunden-Geschäft eingestiegen. Damit können Lüner sich nun an zwei Orten für spontane Grillpartys ausrüsten.

Welche Sorten von Fleisch kommen in dieser Saison auf den Grill?

„Schweinefleisch macht nach wie vor den größten Anteil aus“, sagt Fleischermeister Wilhelm Scharbaum. Hier vor allem der Schweinenacken, gefolgt vom Bauchfleisch und den Minutensteaks bis hin zu Spießen. „Danach sind Rindfleisch und Geflügel sehr beliebt.“

Macht sich der zunehmende Trend hin zu vegetarischen und veganen Gerichten nicht bemerkbar?

Zumindest nicht, was die Menge des verkauften Fleisches angeht. „Ich würde aber schon sagen, dass die Menschen bewusster geworden sind“, sagt Wilhelm Scharbaum. Heißt: Die Leute wollen wissen, wo das Fleisch herkommt.

Welche Vorlieben haben die Kunden heute?

Früher habe er 90 Prozent des Grillfleisches ungewürzt verkauft, berichtet der Fleischermeister. „Heute wollen die Kunden ihre Steaks in allen möglichen Varianten“, sagt Scharbaum mit Blick auf die unterschiedlichen Marinaden. Und Knochen sind ebenfalls out: Das gute, alte Kotelett wird inzwischen kaum noch verlangt. „Es muss eben schnell gehen.“

Ist das auch ein Grund, warum es immer mehr Grillfleisch-Automaten gibt?

Hier regelt die Nachfrage das Angebot. „Die Leute planen weniger als früher, es kommt öfter spontan zu der Idee, den Grill anzuwerfen.“ Deshalb wollen Fleischereien wie Scharbaum oder Bernemann und Röhl ihren Kunden auch sonntags die Möglichkeit bieten, an frisches Fleisch zu kommen. Ist der Automat leer, schlägt bei Bernemann und Röhl eine App Alarm. Bei Scharbaums gibt es ein Bereitschaftshandy. „Zudem ist der Raum videoüberwacht, sodass wir jederzeit sehen können, ob wir nachlegen müssen“, sagt der Chef.

Woran erkenne ich gutes Fleisch?

Am ehesten an seiner Herkunft – sprich, wenn man überhaupt erfahren kann, woher das Tier denn stammte. Ansonsten fällt die Qualität meistens erst nach dem Grillvorgang auf. „Ein mindestens 21 Tage gereiftes Teilstück einer Simmentaler Färse wird kaum als zähe Schuhsole auf dem Rost enden“, ist sich Scharbaum sicher.

Was ist bitteschön eine Simmentaler Färse?

Eine Färse ist ein höchstens zwei Jahre altes Rind, das noch nicht gekalbt hat. Simmentaler Rinder gehören zu den größten Rassen, die in den Alpenregionen von Deutschland und Österreich gezüchtet werden. Die Rasse stammt ursprünglich aus dem Simmental bei Bern.

Wenn ich nun so ein gutes Stück Fleisch auf dem Grill habe – was muss ich da beachten?

Steaks sollten wenn überhaupt nur kurz auf maximaler Hitze gegrillt werden. Besser funktioniert es indirekt – also die Kohlen auf zwei Seiten des Grills schieben und die Steaks in die Mitte legen (beim Gasgrill die entsprechenden Brenner an- beziehungsweise abstellen). Setzt man das Fleisch hingegen zu lange direkter Hitze aus, ist es außen verbrannt und innen noch roh.

Was ist besser – Gas oder Kohle?

Geschmackssache – und zwar im wahrsten Sinn des Wortes. Denn auf Kohle gegrilltes Fleisch hat eine deutlich würzigere Note. Dafür geht es beim Gasgrill schneller, hier ist auch die Temperatur einfacher zu regeln, weshalb man leichter unterschiedliche Fleischsorten grillen kann.

Und wenn ich mit dem Grillen fertig bin?

Dann, falls möglich, den Grillrost über Nacht auf den Rasen legen. So fällt am nächsten Morgen das Entfernen von Fett und Fleischrückständen wesentlich leichter.

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