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Filmcrew zeigt ihren neuen Film

630 Gäste gucken in drei Kinosälen „Das große Geschäft“

Lünen Ich sag ja nur: Kultstatus!“ Mit diesem treffenden Satz und viel Beifall endete am Sonntag nach 70 spannenden und unterhaltsamen Minuten der vierte Lünen-Krimi „Das große Geschäft“. Rund 630 Gäste feierten in der Cineworld in drei ausverkauften Sälen ein Kinofest der besonderen Art.

630 Gäste gucken in drei Kinosälen „Das große Geschäft“

Rund 630 Gäste feierten in der Cineworld ein Kinofest der besonderen Art beim vierten Lünen-Krimi. Foto: Foto: Beuckelmann

Hier konnten die Fans ihren „Filmstars“ aus Lünen nah sein und kennen sie zum Teil persönlich. Rückblende: Von Juni bis Ende September 2017 hatte die 70-köpfige Lüner Filmcrew an zahlreichen Orten wie etwa der Stadtbücherei, dem Stadtarchiv, dem Seepark oder der Druckerei Schmidt gedreht, zum Teil bis zu 15 Stunden am Tag. Hier spielte gleich zu Beginn der Mord am Unternehmer Richard Kühn.

Filmcrew zeigt neuen Film

Um 11 Uhr war Einlass zum Sektempfang für die Kinogäste. Rechts im Bild eine "Tatort-Absperrung".
Erstmals gab es für den Lünen-Krimi eigene Plakate für die Darsteller, darunter Gunnar Madeheim als Pathologe.
Christel Skiba (81), schaute sich interessiert die Fotos an, die bei den Filmaufnahmen entstanden sind. Die Lünerin hat bereits zum dritten Mal beim Lünen-Krimi mitgewirkt als resolute Nachbarin Frau Messerschmitt.
Beate Schmitt (r.) und Jutta Meißner (l.) verkauften die neuen Film-DVD´s, die auf Spendenbasis angeboten werden und noch im Service-Punkt des Rathauses zu haben sind.
Gut gelaunt und voller Vorfreude erwartet ein Teil der Filmcrew die Gäste im Kinofoyer zum Sektempfang vor dem Film.
Nach der Vorführung erntete die Filmcrew viel Lob und Beifall für einen gelungenen Lünen-Krimi.
Im Eingang der Cineworld stand der 23 Jahre alte Wagen von Jan N. Schmitt, der damit im Film auf Verbrecherjagd fuhr.
Von der Konfirmation direkt ins Kino: Für Darstellerin Sina-Lee Lorenz (r.) war es ein ganz besonderer Tag – sie kam mitsamt ihren Gästen aus der Kirche ins Kino.
Im Abspann wurden lustige Versprecher und missglückte Szenen gezeigt, darunter eine Dzene mit dem "Pathologen" Bausch, gespielt von Gunnar Madeheim.
230 Euro zugunsten der Aktion Lichtblicke brachte die Versteigerung der Requisiten ein, darunter WC-Sitze.
Kevin Tigges (l.), einer der Hauptdarsteller und zudem Autor, schreibt bereits an seinem nächsten Drehbuch für die fünfte Produktion.
Rund 630 Gäste feierten in der Cineworld ein Kinofest der besonderen Art beim vierten Lünen-Krimi.
Rund 630 Gäste feierten in der Cineworld ein Kinofest der besonderen Art beim vierten Lünen-Krimi.
Beim Sektempfang konnten die Gäste mit ihren "Filmstars" plaudern.

Er fertigt Luxus-Toilettensitze, darunter ein Goldenes Exemplar, das er in einem Safe lagert. Während einer Feier wird Kühn erdrosselt auf dem WC aufgefunden. Die Gäste, gespielt von zahlreichen Lüner Bürgern, darunter Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns, sein Vorgänger Hans Wilhelm Stodollick und weitere bekannte Gesichter, sind entsetzt.

Erstmal den Kater ausschlafen

Die Ermittler Brandt (Kevin Tigges) und Wiesel (Jan N. Schmitt) treten in Aktion. Wiesel allerdings erst, nachdem er seinen Kater ausgeschlafen hat. Im Gegensatz zu vorherigen Krimis wird bei dieser Produktion das Privatleben der Hauptakteure beleuchtet und bietet eine amüsante Rahmenhandlung mit Flirts und lustigen Missverständnissen.

Ein Mordverdächtiger aus der Firma ist schnell gefunden, doch es ist nicht der Richtige. Durch ein geschicktes Manöver der Ermittler wird am Ende der wahre Mörder entlarvt und es kommt in einer alten Halle zum spannenden Finale. Wie kommt der Film beim Publikum an? Das war die große Frage für die Filmcrew, die in den ersten Reihen saß, am Ende Fragen beantwortete und viel Lob erntete.

Das meinten die Gäste

Kinogast Thomas Reinhard meinte: „Ich fand die Kameratechnik exzellent. Die Hauptdarsteller und die Komparsen haben mir auch sehr gut gefallen und waren authentisch.“

Michael Gresch: „Es war Kino-Format und beeindruckend, wie Bilder von Lünen eingespielt wurden.“ Nach der Vorführung wurden als Requisiten WC-Sitze zugunsten der Aktion Lichtblicke versteigert. Der Erlös: 230,- Euro. Den fünften Lünen-Krimi soll es nächstes Jahr geben. Kevin Tigges schreibt bereits am Drehbuch, damit es wieder ein Kult-Krimi wird.

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