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Sportunterricht einmal anders

Schulolympiade der Sekundarschule Legden-Rosendahl

Bei der Olympiade der Sekundarschule Legden-Rosendahl am Pröbstingsee in Borken ging es um Geschick und Können. Aber auch Mut und Ausdauer waren gefragt.

Legden/Rosendahl

von Frank Wittenberg

, 06.06.2018
Sportunterricht einmal anders

Im Kletterwald in luftiger Höhe unterwegs. © Frank Wittenberg

Halbwegs trocken klettert sie aus dem Kanu. Premierenfahrt geglückt! „Das Lenken hat etwas Probleme gemacht“, gibt Heike zu. „Aber wir sind nicht gekentert!“ Diesen Teil der Schulolympiade hat die Zehntklässlerin aus Holtwick locker absolviert. Gleich geht’s noch weiter in den GPS-Parcours, während sich andere Kinder und Jugendliche beim Bogenschießen oder im Kletterwald probieren – Unterricht der anderen Art.

Ein paar Meter weiter blickt Axel Barkowsky zufrieden auf das Gewusel, das sich über das weitläufige Gelände am Pröbstingsee in Borken ausbreitet. „Eine Aktion in dieser Größe haben wir noch nie durchgeführt“, so der Leiter der Sekundarschule Legden-Rosendahl. Eine ganze Schule geht auf Reisen – mit fast 500 Personen, die nicht einfach in der Sonne faulenzen, sondern sich verschiedenen sportlichen Herausforderungen stellen. „Wir wollten gerne einmal einen gemeinsamen Tag mit der gesamten Schule verbringen“, sagt er. Und mit einem gewissen Wettkampfcharakter, deshalb ist diese Schulolympiade auf die Beine gestellt worden.

Lange Planungen nötig

Von der Idee bis zur Umsetzung musste ein langer Weg beschritten werden. „Anfang des Schuljahres haben wir mit den Planungen begonnen, aber wir haben sicherlich drei Monate lang nach einem passenden Ort gesucht“, erzählt Kristin Ebbing, Didaktische Leiterin der Sekundarschule. Am Pröbstingsee in Borken wurden sie schließlich fündig, was aber auch Michaela Kempkes, Leiterin des Kletterwald-Teams, vor eine ordentliche organisatorische Herausforderung gestellt hat.

„Eine so große Gruppe mit einem zusammenhängenden Programm haben wir noch nie gehabt“, sagt sie. Aber mit ihren 22 Trainern und Helfern hat sie alles im Griff, nicht zuletzt dank der hervorragenden Unterstützung der Sekundarschullehrer, lobt sie: „Alle sind engagiert und sehr gut vorbereitet.“

Schwieriger GPS-Lauf

Und alle haben sie ihren Spaß. Auch wenn der GPS-Lauf, bei dem verschiedene Koordinaten im Wald geortet werden mussten, nicht immer ganz einfach war. „Einmal haben wir einen Zettel nicht gleich gefunden“, berichtet Marie. „Aber nach gut 45 Minuten waren alle Aufgaben bewältigt.“ Jetzt freut sich die 15-jährige Legdenerin noch auf das Kanufahren und verschiedene Kooperationsspiele mit ihrer neunten Klasse.

Den Daumen hoch gibt es auf jeden Fall für den gesamten, so außergewöhnlichen Schultag: „Das macht hier riesig Spaß!“