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Glasfaser für Legden

Schnelles Internet für 370 Haushalte im Außenbereich

Legden „Tschüss Schneckentempo, hallo Glasfaser“ – so wirbt die Firma Epcan auf ihrer Homepage. Für schnelles Internet will die Vredener Firma gemeinsam mit der Firma Muenet aus Rosendahl jetzt in den Außenbereichen von Legden sorgen.

Schnelles Internet für 370 Haushalte im Außenbereich

Ministerin Christina Schulze Föcking und die Bürgermeister (v.l.) Franz Josef Weilinghoff (Heek), Franz-Josef Franzbach (Schöppingen) und Friedhelm Kleweken (Legden). Foto: Ralph Sondermann

„Das Ziel ist es, möglichst alle 370 Haushalte mit Glasfaser zu versorgen“, erläutert Bürgermeister Friedhelm Kleweken im Gespräch. Der Vertrag ist noch nicht unterschrieben, am Mittwoch aber haben Firmenvertreter gemeinsam mit den Bürgermeistern aus Legden, Heek und Schöppingen in der Düstermühle die Pläne den Fraktionsvorsitzenden aus den drei Orten und Vertretern der Landwirtschaftlichen Ortsverbände vorgestellt und viel Zustimmung erfahren. Am Dienstag hatte Ministerin Christina Schulze Föcking die Zuwendungsbescheide in Düsseldorf den Bürgermeistern überreicht.

„Ohne Zuschüsse wäre der Breitbandausbau mit Glasfaser undenkbar gewesen“, sagt Bürgermeister Friedhelm Kleweken. Rund 1,8 Millionen erhält jede der drei Gemeinden, die sich gemeinsam auf die Anträge vorbereitet haben. Rund 200.000 Euro steuert jede Gemeinde selbst bei. Während in Legden die Bietergemeinschaft Epcan/Muenten den Zuschlag bekam, wird in Heek und Schöppingen Epcan alleine agieren.

Informationsveranstaltung im Mai

Die schnellen Anschlüsse werden zu den marktüblichen Konditionen angeboten, so Kleweken. Das gilt auch für einzelne, abgelegene Haushalte. Hier allerdings wird es vorher individuelle Gespräche geben. Denkbar ist beispielsweise, dass die Eigentümer dort sich mit Eigenleistungen, wie dem Aushub der Gräben, beteiligen.

Bereits Ende Mai soll es für Legden und Asbeck eine Informationsveranstaltung für alle betroffenen Bürger im Außenbereich geben. Dann wird die Nachfrage abgeklärt.

„Die Landwirte stehe in den Startlöchern“, sagte Christian Bomberg, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Ortsverbands Legden, am Freitag auf Anfrage. „Wir warten sehnsüchtig auf den Breitbandausbau.“ Er begrüßt, dass die Gemeinde die Landesförderung nach Legden geholt hat. Im Kreis Coesfeld seien Landwirte in einigen Orten selbst aktiv geworden – und das mit einigem finanziellem Aufwand.

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