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Langer Anlauf zum Richtfest

Legden Seit gestern weht der Richtkranz über dem Ergänzungsbau für das Altenwohnhaus St. Josef. Bis Ende Oktober soll das 2,4-Millionen-Bauprojekt der katholischen Kirchengemeinde St. Brigida fertig gestellt sein.

Auf das fröhliche Zuprosten mit den Handwerkern haben die Verantwortlichen des Legdener Altenheims lange warten müssen.

Bereits im April 2000 hatten sie das Konzept für den Neubau erarbeitet. In dessen Mittelpunkt steht dabei das «Hausgemeinschaftsprinzip»: Alte Menschen mit Demenz leben in einem familienähnlichen Verbund, der so genannten Hausgemeinschaft, zusammen und werden so weit wie noch möglich in die Gestaltung des Alltags mit einbezogen. «Damals war das ganz neu», blickt Altenwohnhaus-Leiter Wilhelm Winter zurück. «Wir wären die ersten im Kreis gewesen, die so etwas anbieten.»

Neues Konzept

Dass es dann doch anders kam - als erstes Altenheim hat das in Alstätte das Konzept realisiert, inzwischen sind weitere gefolgt - , ist auf Schwierigkeiten mit der Baugenehmigung zurück zu führen (Münsterland zeitung berichtete). «Schuld war das Elbe-Hochwasser», bringt es Winter auf den Punkt. Zwar ist die Elbe weit weg - von Legden aus betrachtet. Dafür befindet sich das Grundstück, auf dem der Neubau seit Januar rasant in die Höhe wächst, in der Nähe des Mühlenbachs. Die durch die Hochwasserkatastrophe geschärfte Sensibilität der Behörden gegenüber Jahrhunderthochwassern verzögerte das Genehmigungsverfahren - und erforderte Umplanungen. Das letzte Mal wurde das Konzept 2005 überarbeitet - dann war es «wasserdicht»:

«Inzwischen liegt das alles hinter uns», freuten sich Winter und seine Kollegen sowie die Vertreter der Kirchengemeinde und der politischen Gemeinde gestern beim Festakt vor dem Neubau gegenüber dem bestehenden Altenwohnhaus.

Modernisierung

Der Neubau beherbergt im Erdgeschoss die Hausgemeinschaften bietet im Obergeschoss acht Wohnungen für betreutes Wohnen an. sy-

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