Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Brummifahrer findet 20 000 Euro auf der Straße

Legden Dass das Geld auf der Straße liegt und man sich nur bücken muss, ist mehr als ein Sprichwort: Diese Erfahrung hat ein Brummifahrer aus dem holländischen Ommen gemacht.

Er muss sich wie im Märchen gefühlt haben, als er Mittwoch mitten auf der Straße einen Koffer fand, ihn öffnete und auf jede Menge Banknoten blickte: 20 000 Euro. Was der Mann mit dem Geld macht? Er verwahrt es für den rechtmäßigen Eigentümer, einen 62-jährigen Landsmann, der sein Glück wohl noch immer nicht so recht fassen kann. «Märchen werden manchmal doch wahr», freut sich auch der Sprecher der Kreispolizeibehörde, Frank Rentmeister (Foto). Zwei Tage zuvor hatte er noch mitgeteilt, dass in Legden ein Koffer mit Geld gestohlen worden sei - aus einem nur fünf Minuten unbeobachtet und unverschlossen auf der Industriestraße abgestellten Auto eines Holländers: eben des 62-jährigen Mannes, der sich gestern so freuen durfte.

Wie der angebliche dreiste Diebstahl eine derart glückliche Wendung nehmen konnte? Rentmeister schmunzelt. Der Koffer sei nie gestohlen worden, erst recht nicht aus Legden. Denn dort sei er nie angekommen. Des Rätsels Lösung: Am Mittwochmorgen hatte der Mann aus Eibergen seine Fahrt nach Legden angetreten. Kurz bevor er in seinen schwarzen Mercedes einstieg, hatte er den Geldkoffer aufs Autodach gelegt - und dort liegen gelassen. Kurz nach dem Start rutschte das kostbare Gepäckstück hin und her und fiel schließlich auf die Straße - fast vor die Räder des LKW-Fahrers aus Ommen.

Finderlohn gezahlt

Wie dieser den Koffer seinem rechtmäßigen Eigentümer zuordnen konnte? Rentmeister weiß es auch nicht genau. Vermutlich hätte sich im Koffer eine Adresskarte befunden. Fest steht dagegen: Als der aufgelöste 62-Jährige nach seiner verhängnisvollen Fahrt nach Legden mit buchstäblich leeren Händen und Taschen wieder zu Hause eintraf, erwartete ihn bereits die erlösende Nachricht. Der ehrliche Finder erhielt von dem glücklichen 62-Jährigen einen Finderlohn - die Höhe bleibt ein Geheimnis. sy-

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Telefonzelle in Asbeck soll Denkmal werden

Technikdenkmal im Schatten der Stiftskirche

Legden Was ist das denn?“, werden in der Zukunft vielleicht Kinder fragen, die an dem gelben Häuschen neben der Stiftskirche vorbeikommen. Das Wissen, wie wir früher telefoniert haben, soll nicht verloren gehen.mehr...

Trommelzauber an der Brigidenschule Legden

Die ganze Schule trommelt im Takt

Legden An der Brigidenschule trommelten 282 Kinder gemeinsam mit der Gruppe „Trommelzauber“. Zuletzt konnten sich auch Lehrer und Eltern nicht mehr wehren.mehr...