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Alles neu macht der Herbst

Legden Baggern, buddeln, fräsen, pflastern, mauern, asphaltieren: Das gesamte Leistungsspektrum des Straßenbaugewerbes scheint sich in diesen Wochen in Legden zu präsentieren. So viele Baustellen gleichzeitig wie zur Zeit habe es in der Gemeinde wohl noch nie gegeben, bestätigt Bürgermeister Friedhelm Kleweken, "und das wird sich auch mittelfristig nicht wiederholen".

Für die außergewöhnliche Ballung der Bagger und anderer Baumaschinen ist nicht allein die Gemeinde verantwortlich. Als Straßenbaulastträger - so heißt im Verwaltungsdeutsch derjenige, der Arbeiten bestellt und bezahlt - treten außerdem der Kreis Borken, der Landesbetrieb Straßenbau NRW, aber auch die RWE auf. Während erstere ihre jeweiligen Gemeinde-, Kreis- und Landesstraßen sanieren, legt der Energieversorger seine zehn-Kilovolt-Leitung sowie Teile der 1000 Volt-Leitungen unter die Erde (Münsterland Zeitung berichtete).

Das Gros der Baustellen in Legden - von der Hauptstraße über die Neustadt bis zum Bahnhof - geht aber aufs Konto der Gemeinde. Mittelfristige Bauleit- und Finanzplanung hätten das so gewollt, so der Bürgermeister. Mit anderen Worten: "Im Moment können wir uns auf Grund der Haushaltssituation das ganz gut leisten". Dass die Erneuerung des Bahnhofsumfeldes mit den lange geplanten Straßenprojekten zusammenfällt, habe finanzstrategische Gründe: "Wir mussten so lange warten, bis wir die Förderzusage hatten", erklärt der Bürgermeister. Und da das grüne Licht für den Zuschuss erst im Frühsommer kam, "fiel alles jetzt in den Herbst".

Im April soll auch die letzte aller derzeit laufenden Baumaßnahmen abgeschlossen sein: die Hauptstraßensanierung. Ursprünglich hatte die Gemeinde mehrere Bauabschnitte geplant. Im Gespräch mit Fachleuten und Anlieger entschied sie sich aber, in einem Aufwasch, den gesamten Straßenzug von der B 474 bis zur Vikar-Entrup-Straße zu erneuern - lediglich mit einer fünfwöchigen Pause fürs Weihnachtsgeschäft.

Während die Arbeiten in der Neustadt voll im Zeitplan liegen, hinkt die Kanalsanierung Hauptstraße hinterher - nicht zuletzt, weil die Baufirma zwei Wochen später als geplant begann. Die Gemeinde hat Druck gemacht: "Sobald die Arbeiter die B 474 verlassen, arbeiten sie mit zwei Kolonnen hier", so Kleweken. sy-

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