Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Hof Umberg

Sturm traf Gewächshäuser mit voller Wucht

Kirchhellen Mehr als eine Woche nach Sturm Friederike sind in Kirchhellen noch längst nicht alle Schäden behoben. Den Hof Umberg hat es besonders hart getroffen.

Sturm traf Gewächshäuser mit voller Wucht

Der Orkan Friederike hat auf dem Hof Umberg ein Bild der Verwüstung hinterlassen. Foto: Jörg Umberg

Ein Bild der Verwüstung – das klingt dramatisch, aber trifft ziemlich genau auf das zu, was im Moment auf einigen Feldern des Hofes Umberg in Kirchhellen zu sehen ist. Vor über einer Woche hat der Orkan Friederike gewütet und die Gewächshäuser des Obst- und Gemüsehofes mit voller Wucht getroffen.

Die als Dächer dienenden Folien sind zu großen Teilen zerrissen, konnten dem starken Wind nicht standhalten. Genauso wenig wie die Stahlkonstruktionen darunter. „Selbst dickwandige, große Rohre sind geknickt wie Streichhölzer, Schweißnähte gerissen“, schrieb Familie Umberg auf der Facebook-Seite des Hofes.

Krumme Anker

Vor Ort erklärt Landwirt Jörg Umberg, wie der Wind gewütet hat. „Hier sieht man die ganzen Bügel, die lagen flach auf den Himbeeren drauf“, sagt er, während er langsam mit dem Auto am Feld vorbeifährt. „Da sieht man, was für Kräfte das waren. Komplett verbogen, die Anker krumm“, sagt er.

Einen Schaden solchen Ausmaßes habe er noch nie erlebt. „Wir machen Tunnel seit 2004. Da ist mal was verrutscht, wir haben auch mal Schäden gehabt. Aber selbst beim Orkan Kyrill hatten wir nicht so viel Schaden wie jetzt“, so der Landwirt. Er und seine Mitarbeiter haben schon mit dem Aufräumen begonnen. Aber: „Ich kann im Moment noch gar nicht einschätzen, wie viel Arbeit das wird. Wir müssen jetzt erst mal gucken: Wie fangen wir überhaupt an?“

Zu der Höhe des Schadens will er nicht ins Detail gehen. „Das macht Spaß“, sagt er nur – und Tonlage und Gesichtsausdruck des Landwirtes zeigen dabei, dass er eigentlich genau das Gegenteil meint.

18 Leute mehr

Verstärkung kommt auch bald: „Wir haben mit den Mitarbeitern aus Polen und Rumänien telefoniert, die eigentlich für die Frühernte kommen, und 18 Leute mehr geordert“, sagt Jörg Umberg. Zusätzlich zu den Aufräumarbeiten laufe ja auch noch der normale Betrieb weiter – in den weniger betroffenen Blöcken wird die Frühernte vorbereitet.

Bei all den Sturmschäden gibt es nämlich auch gute Nachrichten: Die Pflanzen haben, soweit sie überhaupt schon in den Gewächshäusern standen, keinen großen Schaden genommen. „In der Erntezeit wäre das schlimmer gewesen, aber jetzt in der Winterruhe ist bei den Pflanzen nicht viel passiert“, so Jörg Umberg.

Wie gewohnt soll es dann bald wieder Beeren geben. „Über treue Kunden freuen wir uns dann natürlich noch mehr als sonst“, heißt es auf der Facebook-Seite.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Aushilfs-Schiedsrichter auf Schalke

Zuschauer sprang spontan als Schiri ein

Kirchhellen/Gelsenkirchen Eigentlich wollte Stefan Tendyck, Mitglied des VfB Kirchhellen, am Samstag im Stadion nur das Schalke-Spiel anschauen. Doch dann sah er einen Anruf auf seinem Handy – und aus dem Tribünenbesucher wurde ein Bundesliga-Schiri.mehr...

Theaterstück im Montessori Kinderhaus begeistert

Schneewittchens Reise zum Glück

Kirchhellen Sieben Zwerginnen verhalfen Schneewittchen zu ihrem Glück. Die vielen Kinder waren begeistert von de Vorstellung. In diesem Jahr waren die Kulissen besonders prächtig, die Gruppe hatte mehr Platz zum gestalten.mehr...

500 feiern Kinderkarneval im Brauhaus

Ein Einhorn und ein Superstar für Kirchhellen

Kirchhellen. Bunt, laut und lustig ging es beim Kinderkarneval im Brauhaus zu. Die Kinder überzeugten mit kreativen Verkleidungen, von Piraten bis zu Prinzessinen war alles dabei. Ein Kostüm war aber besonders beliebt.mehr...