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Herzportgruppe feiert Jubiläum

Sport, der dem Herz gut tut

Kirchhellen Die Herzsportgruppe des TSG Kirchhellen blickt auf ihr zehnjähriges Bestehen zurück. Das Angebot kommt immer noch sehr gut an und wird auch dringend benötigt.

Sport, der dem Herz gut tut

Die Mitglieder der Herzsportgruppe des TSG Kirchhellen gehen beim Sport an ihre eigenen Grenzen. Foto: Sebastian Pels

Die Herzsportgruppen der Turn- und Sportgemeinschaft (TSG) Kirchhellen feiern ihr zehnjähriges Bestehen. Anfang 2008 gründete Britta Wallmüller zusammen mit Dr. Barbara Tönnes-Jansen ein ärztlich betreutes Herz-Kreislauftraining. In zwei Gruppen wird insgesamt 40 teils schwer kranken Menschen dabei geholfen, wieder Freude an Bewegung zu finden und die eigenen Grenzen auszutesten.

Start mit 20 Teilnehmern
Mit 20 Teilnehmern startete Britta Wallmüller vor nunmehr zehn Jahren ihre Herzsportgruppe. Sport lag der Kirchhellenerin schon immer im Blut. „Von Kindheitstagen an war ich im Sportverein aktiv“, erzählt sie. „Da lag es nahe, selbst einmal eine Sportgruppe zu leiten.“ Dass enormer Bedarf bestand, merkte Britta Wallmüller schnell. Die Plätze waren rasch besetzt und es musste schon früh eine Warteliste geführt werden. Maximal 20 Personen können an einer Trainingsstunde teilnehmen, denn sonst wären die gesetzlichen Voraussetzungen für eine ausreichende ärztliche Aufsicht nicht erfüllt. „Das ist auch richtig so, denn die Teilnehmer müssen darauf vertrauen, dass ihnen hier nichts passieren kann“, erklärt Wallmüller. „Nur wenn man sich darauf verlassen kann, dass im Ernstfall direkt jemand zur Stelle ist, traut man sich, an die eigenen Grenzen zu gehen.“

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Herzsport ist eine Rehabilitationsmaßnahme für Personen, deren körperliche Belastbarkeit durch eine Herzerkrankung geschwächt ist. Die Teilnahme an einer solchen Sportgruppe wird in der Regel ärztlich verordnet und von den Krankenkassen über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren gefördert.

Möglichkeiten einschätzen
„Unser Ziel ist es, dass jeder Teilnehmer seine Möglichkeiten im Rahmen der jeweiligen Erkrankung einschätzen und nutzen lernt“, so Britta Wallmüller. Regelmäßige Pulskontrollen helfen, dass der Sport in einem gesunden Verhältnis zur Erkrankung steht. „Dafür haben wir einen Pulskontroll-Lauf, bei dem die Teilnehmer selber austesten, wann und bei welcher Geschwindigkeit der ideale Trainingspuls erreicht ist.“ Des Weiteren gehören koordinative und gymnastische Übungen sowie ein moderates Muskeltraining im „Wohlfühlbereich“ zum wöchentlichen Trainingsprogramm.

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