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Interview mit dem Bezirksbürgermeister

Ludger Schnieder hat 2018 viel vor

Kirchhellen Der Bezirksbürgermeister lobt besonders das Ehrenamt in Kirchhellen. Er fordert aber auch schnellere Antworten der Stadt und Planungssicherheit für ein neues Feuerwehrgerätehaus.

Ludger Schnieder hat 2018 viel vor

Ludger Schnieder will mit den Kirchhellenern den Ort weiterbringen. Foto: Nina Louwen

Bezirksbürgermeister Ludger Schnieder hat sich für 2018 viel vorgenommen. Volontärin Nina Louwen sprach mit ihm über den Straßenausbau, das Feuerwehrgerätehaus und was genau das besondere an Kirchhellen ist.

Herr Schnieder, was steht für 2018 ganz oben auf Ihrer Agenda?

Es gibt viele Projekte in Kirchhellen, bei denen ich einen Schritt vorwärtskommen möchte. Ganz oben auf der Agenda steht das Feuerwehrgerätehaus verbunden mit der Feuerwehrwache. Hier möchte ich mit der Planung einen Schritt weiterkommen und Planungssicherheit bekommen – auch für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr.

Welche Projekte gibt es sonst noch?

Sehr viele. Die Sekundarschule wird umziehen, das wird sicherlich auch spannend werden. Diese Schulform ist ja sehr gut angekommen. Sicherlich auch dank des Engagements der Lehrer und durch die Unterstützung der Verwaltung. Außerdem muss sich dringend etwas bei unseren Sportstätten verändern. Wir brauchen eine neue Sporthalle. Im Moment fahren die Schüler nach Bottrop zum Sport. Da geht viel Zeit verloren und das kann so nicht weitergehen.

Wie sieht es mit Bauprojekten aus? Und was passiert mit Grafenwald?

In Grafenwald muss ganz sicher etwas passieren. Da das angedachte Baugebiet nicht genehmigt wurde, müssen wir nun eine andere Lösung finden. Da sollten sich auch alle Parteien dran beteiligen. Wir müssen der Tendenz, dass junge Familien nicht nach Grafenwald ziehen wollen, entgegenwirken.

Und was ist mit Bauprojekten in Kirchhellen selbst? Wird sich hier auch noch was tun?

Im Baugebiet am Schultenkamp ist der erste Abschnitt gerade abgeschlossen und im zweiten wird aktuell gearbeitet. Der dritte ist in Vorbereitung. Auch in Feldhausen werden die Baugebiete Gertskamp und am Winkelhorst abgeschlossen.

Muss auch im Ortskern noch etwas passieren?

Es gibt die Überlegung, dass der Johann-Breuker-Platz umgestaltet wird. Da warten wir noch auf eine Antwort der Verwaltung. Manchmal wäre hier eine schnellere Antwort gut. Der Feierabendmarkt hat sich inzwischen etabliert.

Wie wichtig ist es, dass sich im Ortskern etwas tut?

Das ist extrem wichtig! Denn nur mit vielen Besuchern lebt der Einzelhandel in der Stadt. Wenn keine Besucher mehr kommen, müssten die Geschäfte schließen und dann würde alles tot aussehen. Ich bin froh, dass wir jetzt einen Rossmann haben, denn auf eine Drogerie haben hier viele gewartet. So bleibt auch viel Kaufkraft in Kirchhellen.

Viele Besucher kommen auch durch den Movie Park nach Kirchhellen. Wird es hier auch Änderungen geben?

Ja, wir möchten unsere Straßen entlasten. Diesbezüglich haben wir uns bereits an den Verkehrsminister gewendet. Gemeinsam mit Straßen-NRW soll der Verkehr gemindert werden. Die Stadt hat hier schon viel getan, ebenso wie der Freizeitpark. Jetzt sind andere dran.

Sind noch weitere infrastrukturelle Veränderungen in Sicht?

Die Fahrradwege sollen auf jeden Fall verbessert werden. Hier geht es um die Pflege und Instandhaltung der bereits vorhandenen. Auch hier sind die Stadt und Straßen-NRW gefragt. Wahrscheinlich wird es auch an der Gahlener Straße einen geben. Ich hoffe, dass wir das in diesem Jahr noch erleben.

Sie sprechen von schlecht ausgearbeiteten Fahrradwegen. Sind die Straßen denn in Ordnung?

Nicht wirklich. An der Schneiderstraße wird ja jetzt etwas getan, aber es gibt noch weitere Straßen, wo sich dringend etwas ändern muss. Das sind vor allem die Hackfurthstraße und die Dorfheide. Besonders die Hackfurthstraße ist in einem katastrophalen Zustand. Hier fordere ich die Verwaltung auch auf, den Ausbau dringend anzufangen. Am besten möglichst schnell und ohne Verzögerungen. Es geht hier nämlich auch um die Sicherheit der Bürger.

Jetzt mal zu den positiven Dingen. Womit sind Sie in Kirchhellen besonders zufrieden?

Mich freut besonders das große ehrenamtliche Engagement in fast allen Projekten. Das ist echt ein ganz großes Pfund. Da kann man schon echt drauf stolz sein. Ohne Ehrenamt würde das kulturelle und sportliche Leben in Kirchhellen sicherlich zusammenbrechen. Da kann man allen echt nur „Danke“ sagen.

Welche Highlights warten denn dieses Jahr auf Kirchhellen?

Zum einen ist da sicher das Runkelfest auf dem Hof Rottmann im September. Außerdem wird es wieder einen Kirchhellen-Tag geben. Das soll eine Ergänzung zur kulinarischen Meile sein und wird von der Werbegemeinschaft organisiert. Es werden sich sicher wieder viele Kirchhellener beteiligen und sich vorstellen.

Wenn Sie in einem Jahr auf 2018 zurückblicken, was wollen Sie dann geschafft haben?

Ich möchte es schaffen, viele Leute miteinzubeziehen. Vor allem möchte ich wirklich Planungssicherheit für das Feuerwehrgerätehaus bekommen. Natürlich sollen alle anderen Projekte gut organisiert und ortsorientiert ablaufen.

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