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Standort: An der Bredde

Freiwillige bauen Holzhäuser für Flüchtlinge

Kirchhellen Flüchtlinge werden nach Kirchhellen kommen. Und das ganze Dorf packt an, damit sie ein Zuhause finden und in die Gemeinschaft integriert werden. Freiwillige werden in der zweiten Januarwoche acht Holz-Blockhäuser für Familien aufbauen. Standort ist der Platz hinter der Tagesklinik, An der Bredde.

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Die Wiese hinter der Tagesklinik, direkt an der Straße Auf der Bredde, wird Platz für acht Holzhäuser bieten, in denen Flüchtlingsfamilie leben werden.

Sozialamts-Leiter Peter Sommer, Ludger Schnieder und Reinhold Grewer (v.l.) stellten die Pläne Vertretern von Kirchhellener Vereinen und Verbänden vor.

„Wo ginge es besser als im Schatten der Kirche“, sagte Bezirksbürgermeister Ludger Schnieder am Dienstagabend im Pfarrheim St. Johannes. Dorthin hatte er Vertreter von Vereinen und Verbänden eingeladen und die Pläne vorgestellt. „Seid ihr dabei?“, fragte er anschließend. Da war keiner, der nicht mit dem Kopf nickte.

36 Quadratmeter

Die katholische Kirche stellt ein Gelände von etwa 650 bis 700 Quadratmeter zur Verfügung. Hier sollen sieben Holzhäuser in Reihe aufgestellt werden, in denen Familien leben können. Jedes hat auf etwa 36 Quadratmetern zwei Schlafzimmer, einen Aufenthaltsraum und eine Toilette. Für alle gemeinsam wird es ein Dusch-und Toilettenhaus geben.

Muskelkraft gefragt

Viele freiwillige Helfer mit Muskelkraft und handwerklichem Geschick braucht es, um möglichst schnell die Bauten aufzustellen. Den Plan dafür hat Schnieder gemeinsam mit dem Zimmermeister Reinhold Grewer geschmiedet. Grewer will den Holzrahmenbau in seiner Werkstatt vorfertigen. „Meine Gesellen wollen freiwillig helfen,“ erzählt er. Danach werden vor Ort Freiwillige die Häuser aufbauen.

Verzögerung

Nachdem am Dienstag noch vom Aufbau vor Weihnachten ausgegangen wurde, musste nach Besprechungen gestern mit dem Immobilien-Management und dem Sozialamt der Stadt, mit Ludger Schnieder, Pfarrer Klaus Klein-Schmeink und Reinhold Grewer der Zeitplan korrigiert werden. Bezirksstellenleiter Markus Thesing erläutert: „Es gibt logistische Probleme. Auch der Holzmarkt ist leer gefegt.“

Erste Arbeiten im Dezember

Der Zeitplan sieht jetzt so aus: Die Stadt muss als erstes ein zweites Angebot einholen, das kaum günstiger sein kann als das Kirchhellener Angebot mit der großen Eigenleistung. Bereits im Dezember könnte der Platz vorbereitet werden. Der Rasen muss für Schotter und Gehplatten weichen. Ab der zweiten Januarwoche sind dann die Bauhelfer am Zug.

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Die Wiese hinter der Tagesklinik, direkt an der Straße Auf der Bredde, wird Platz für acht Holzhäuser bieten, in denen Flüchtlingsfamilie leben werden.

Sozialamts-Leiter Peter Sommer, Ludger Schnieder und Reinhold Grewer (v.l.) stellten die Pläne Vertretern von Kirchhellener Vereinen und Verbänden vor.

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