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NuRock-Festival

Es darf gerockt werden

Kirchhellen Das NuRock-Festival am Jugend-Kloster feiert in diesem Jahr am 30. August sein zehnjähriges Bestehen. Stand es im vergangenen Jahr aufgrund von Problemen bei der Finanzierung noch auf der Kippe, ist die Veranstaltung in diesem Jahr in trockenen Tüchern.

Es darf gerockt werden

Nach langem Hin und Her darf auch 2014 am Jugend-Kloster gerockt werden.

Organisator Marco Willer weiß zu berichten, dass die Vorbereitungen "planmäßig und sehr gut" laufen. Die Bands stehen fest. In diesem Jahr konnte als Headliner "Insert Coin" gewonnen werden. Die Band ist auch überregional gerade sehr erfolgreich.

"In den letzten Jahren haben wir immer aus den Organisatoren eine Jury gebildet, die die Bands gesichtet und sich dann für einige entschieden hat", erzählt Willer. In diesem Jahr hat sich das Team Christoph Kunze mit ins Boot geholt. Er ist Mitglied der Band "Heroes for one day", die auch bei NuRock spielen wird. "Er ist in der Szene drin und weiß besser als wir ältere Semester, was die Jugendlichen hören wollen. Ich glaube, er hat ein sehr gutes Händchen bei der Auswahl der Gruppen bewiesen", so Willer.Sieben Bands

Sieben Bands sind es insgesamt. Die Musikrichtungen sind dabei bunter gemischt als in den vergangenen zwei Jahren. Da herrschte viel Hardcore-Rock vor. In diesem Jahr sind unter anderem auch Punk-Rock und Punk-Pop dabei. Somit hoffen die Organisatoren, noch mehr Leute zu erreichen. 2013 stand das Festival auf der Kippe, weil das Finanzamt damit gedroht hatte, dem Veranstalter Philipp Neri die Gemeinnützigkeit abzuerkennen. " Das Problem war, dass Philipp Neri als gemeinnütziger Verein keinen wirtschaftlichen Gewinn machen darf. Im Endeffekt haben wir das zwar nie gemacht, sondern sind immer bei Null rausgekommen, aber das war egal", erzählt Marco Willer. Jetzt handhabe man es so, dass Philipp Neri nur noch Ausrichter sei und dank einer großzügigen Spende der Sparkasse die Infrastruktur zur Verfügung stelle. Essen und Getränke laufen über Willers Eventagentur. Sehr viele Gespräche mussten geführt werden, aber jetzt hoffen die Veranstalter, ein gutes Modell gefunden zu haben.Lärmmessungen

Die Genehmigungen sind alle da. Auch die internen Auflagen wurden noch einmal verstärkt. Da es immer wieder von einigen Anwohnern Beschwerden über Lärm gab, messen die Veranstalter nun stündlich während des Festivals die Lautstärke. Festes Ziel ist auch, dass um 23.30 Uhr die Musik ausgeschaltet wird. "In Kirchhellen gibt es nichts Vergleichbares. Für Menschen meines Alters gibt es jede Menge Veranstaltungen, aber für Jugendliche läuft in Kirchhellen musikalisch gar nichts", zeigt sich Marco Willer sehr erfreut, das Festival noch einmal anbieten zu können.

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