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Race@Airport

Ein Tag für Speed-Junkies

Kirchhellen Am Sonntag (3.8.) wartete sie wieder auf alle Speed-Junkies: Die Viertelmeile. Der Flugplatz Schwarze Heide war in der Hand tausender PS-Jünger. Die Automobil- und Motorradszene feierte ihr Fest: Race@Airport.

Ein Tag für Speed-Junkies

Ein Fest für die Augen sind die amerikanischen Musclecars ohnehin, aber als sie losgelassen wurden, gab es auch was auf die Ohren.

Auf einem typischen Dragstrip entschieden 402 Meter über Sieg oder Niederlage. Wer reagiert am schnellsten, wenn die Startampel, der "Weihnachtsbaum", per Zufallsgenerator auf grün schaltet? Welche Reifen haben die beste Traktion? Wer bringt seine Pferdestärken am besten auf die Piste? Dennoch... nicht der Sieg stand im Vordergrund, sondern die Show, das Sehen und Gesehen werden, der Tag mit Gleichgesinnten. Mitmachen konnte jeder. Die einen kamen mit speziell vorbereiteten Renn-Boliden nach Kirchhellen, die anderen kamen, um ihren Porsche mal ans Limit zu bringen. Die Leidenschaft für schnelle Autos lässt Unterschiede verschwinden: Wenn der KFZ-Mechaniker und der Manager gemeinsam am Motor schraubten, um noch etwas mehr für den nächsten Lauf herauszuholen, endete es für beide mit schmutzigen Händen und Schmiere im Gesicht.Ewiges Duell

Besondere Hingucker waren wieder die US-Cars. Der Kirchhellener Dragstrip ließ das ewige Duell zwischen Chevrolet Camaro und Ford Mustang in die nächste Runde gehen. Neben aktuellen amerikanischen Boliden mischten auch Klassiker wie Mercury Cougar und Plymouth GTX mit.

Die Wertung beim Race@Airport erfolgte in zwölf Klassen, neun für Autos und drei für Motorräder. Jeder, der ordentlich PS unterm Hintern hatte, egal ob Profi oder Amateur, egal ob Smart oder Corvette, konnte teilnehmen.Immer mehr Frauen Ein Trend der letzten Jahre wurde am Sonntag noch deutlicher sichtbar: In den einstigen Kampf Mann gegen Mann greifen immer mehr Ladies ein - mit Erfolg. Während der langhaarige Dreitagebart-Träger seinen Untersatz an der Startampel abwürgte, schoss die blonde Schönheit an ihm vorbei.

"Einfach geil - das ist Adrenalin pur", meinte ein Fahrer, nachdem er von der Beschleunigungsstrecke wieder ins Fahrerlager einbog.

 

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