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Lehre im Movie Park

Die Botschafterin in der Achterbahn

Kirchhellen Ronja Rötinger ist Botschafterin. Ausbildungsbotschafterin. In Schulen wirbt sie dafür, nach dem Abschluss eine Lehre zu beginnen. Ihr Arbeitsplatz ist dabei ziemlich ungewöhnlich - sie arbeitet im Movie Park in Kirchhellen.

Die Botschafterin 
in der Achterbahn

Ronja Rötinger ist Botschafterin. Ausbildungsbotschafterin. Für die IHK informiert sie Schulklassen über ihre Erfahrungen als Azubi im Movie Park Kirchhellen. Foto: Foto: Marie Rademacher

Von Marie Rademacher

Nein, Ronja Rötinger fährt nicht jeden Tag Achterbahn. Sie arbeitet zwar im Movie Park, gehört aber weder zur Monster-Crew, die zu Halloween den Park unsicher macht, noch zum Kartenabreißer-Team. Sie ist in dem Betrieb Auszubildende in der Verwaltung. In der Personalabteilung, um genau zu sein. Das ist erst mal – abgesehen vom Freizeitpark-Umfeld – nichts Besonderes. Im Fall von Ronja Rötinger aber schon. Sie ist zusätzlich nämlich auch noch Botschafterin für die Industrie- und Handelskammer (IHK).

In Abschlussklassen


Was genau das ist, kann sie am besten selbst beantworten: „Es geht dabei darum, dass man Schülern in Abschlussklassen eigentlich aller Schulformen die Option, eine Ausbildung zu machen, näherbringt. Die IHK hat dazu mehrere Auszubildende ab dem zweiten Lehrjahr angesprochen“, erzählt die 26-Jährige.

Die Botschafterin 
in der Achterbahn

Ronja Rötinger ist Botschafterin. Ausbildungsbotschafterin. Für die IHK informiert sie Schulklassen über ihre Erfahrungen als Azubi im Movie Park Kirchhellen. Foto: Foto: Marie Rademacher

Schon an mehreren Schulen war sie in diesem Sinne zu Gast und hat vorgestellt, was zu ihrer Ausbildung zur Kauffrau im Büromanagement zählt. Mit Power-Point-Präsentation und allem Drum und Dran. „Ich stelle das Berufsbild an sich vor und erkläre, was es für Entwicklungsmöglichkeiten gibt, dann binde ich die Schüler auch ein bisschen ein, damit es nicht langweilig wird“, erzählt sie – wie eine erfahrene Pädagogin. „Der Sinn ist, einfach zu sagen, hey, eine Ausbildung ist gar nicht so schlecht, wie viele vielleicht denken“, sagt sie. Auch ihre eigene Geschichte teilt sie dabei. Nach dem Abitur hat Ronja Rötinger zunächst eine Ausbildung zum Kauffrau im Einzelhandel gemacht, danach dann die im Movie Park angeschlossen – und damit einen ganz anderen Weg eingeschlagen als die meisten Abiturienten heutzutage.

Anders als Uni


Dabei sprechen aus Sicht von Ronja Rötinger viele Argumente für eine Ausbildung – und gegen ein Studium. „Für mich war nach dem Abi schnell klar, dass ich nicht studieren möchte. Mir ist das einfach viel zu theoretisch. Man lernt auf der Arbeit außerdem auch einfach super viel, was in der Uni gar nicht vorkommt. Zum Beispiel menschliches Miteinander oder das professionelle Umgehen mit Konfliktsituationen“, sagt die Botschafterin.

Sie ist bereits im dritten Lehrjahr, bald stehen die Prüfungen an, im Januar ist sie fertig. Wie es weitergeht, weiß sie noch nicht ganz genau, ist aber zuversichtlich. Nach der Ausbildung, so sagt sie, stehen ihr viele Wege offen.

Aktuell sind 405 Auszubildende in den Schulen des Münsterlandes und der Emscher-Lippe-Region im Einsatz.

Die jungen Menschen sind offizielle Ausbildungsbotschafter der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen.

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