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2017 endet sportlich

Der Spaß macht das Rennen beim Silversterlauf in Grafenwald

Grafenwald Der 20. Silvesterlauf der KAB war wieder ein voller Erfolg. Mit 15 Läufern hatte das sportliche Ereignis für Jedermann einst angefangen. Diesmal meldeten die Organisatoren sogar einen Teilnehmerrekord.

Der Spaß macht das Rennen beim Silversterlauf in Grafenwald

„Daumen hoch!“ Beim Silvesterlauf der KAB St. Josef hatten alle Teilnehmer ihren Spaß. Foto: andreas hofmann//hofmann-foto@we

Den Jahreswechsel ging die KAB Grafenwald mit ihrem 20. Silvesterlauf sportlich an. Viele Läufer, Walker und Jogger hatten sich auf dem Sportplatz in Grafenwald eingefunden. Bernhard Windmöller, Vorsitzender der KAB St. Josef, blickte auf die Geschichte des Laufes zurück: „Wir haben hier mit 15 Läufern angefangen und dann wurden es im Lauf der Jahre immer mehr. Die Leute kommen aus Grafenwald, aber auch aus den umliegenden Städten. Die laufen alle nur zum Spaß und einige haben auch ihren Hund mitgebracht.“

Start in zwei Gruppen

Zwei Strecken standen zur Auswahl. Die kürzere war sechs Kilometer lang und führte einmal um den Heidesee, die längere mit achteinhalb Kilometern noch weiter durch den Wald. Gestartet wurde in zwei Gruppen. Erst die Jogger und Walker und dann die Läufer. So kamen später beide Gruppen zeitgleich ins Ziel, um dann noch gesellig zusammen zu sein.

Grafenwald Samstagabend sind sieben Läufer auf Fehmarn gestartet. 500 Kilometer bis nach Grafenwald werden sie in dieser Woche hinter sich bringen – zu Fuß! Aber warum nehmen sie diese Last auf sich? Wir erklären, was hinter der 100-Stunden-Aktion in Grafenwald steckt. mehr...

Brigitte Zenk aus Grafenwald ist schon seit 20 Jahren dabei. „Das ist hier eine besondere Atmosphäre. So kann ich mich nach den Feiertagen sportlich betätigen. Grafenwald ist für mich Tradition.“ Viele Teilnehmer drehten ihre Runde nur zum Spaß. Einige hatten sich vorher schon warm gelaufen und standen nunmehr in kleinen Gruppen mit anderen Lauffreunden bei Glühwein und Tee zusammen. Ganze Familien mit Kindern und Hund hatten sich eingefunden, um dabei zu sein.

Spaß war auch die Motivation für die anderen Läufer. Es gab keine Siegerurkunden, keine Uhr bestimmte die Geschwindigkeit. Alle Läufer bekamen die gleiche Teilnehmerurkunde, und wer wollte, konnte seine persönliche Zeit stoppen. Um 12.30 Uhr machte sich ein dichtes Teilnehmerfeld locker auf den Weg. Prominenter Gast bei den Läufern war Bottrops Oberbürgermeister Bernd Tischler.

Teilnehmer zwischen 83 Jahre und sechs Monate alt

Am Ende des Tages gab es einen neuen Teilnehmerrekord: 370 Läufer waren auf die Strecke gegangen, die älteste Teilnehmerin war 83 Jahre und der jüngste, der sich mitnehmen ließ, zählte sechs Monate. Die weiteste Anreise hatten Teilnehmer aus der Schweiz und England. Der Erlös des Tages, ca. 1400 Euro, wird dem neuen Förderverein Zukunft Otterthotty (Indienhilfe) gespendet.

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