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Sekundarschule

Der Schule eine Chance geben

Kirchhellen Die Sekundarschule war auch in der ersten Sitzung der Bezirksvertretung nach der Sommerpause ein großes Thema. Mittlerweile sind sich jedoch fast alle Parteien einig, die Errichtung mit aller Macht zu unterstützen.

Der Schule eine Chance geben

Zum 1. August 2015 soll die Sekundarschule errichtet werden.

"Unser Vorschlag ist, jetzt alle Vorbereitungen für die Errichtung zu treffen", erklärte Karl Trimborn, Leiter des Fachbereichs Jugend und Schule. Stimmt der Rat der Stadt am 25. September zu, wird am 1. August 2015 eine dreizügige, teilintegrierte Sekundarschule errichtet. Voraussetzung: mindestens 75 Schüler werden angemeldet. Gestartet wird in der Pavillonschule, in der derzeit die Gregorschule untergekommen ist. Der Umzug in den Neubau an der Hauptschule soll nach rund zwei Jahren erfolgen.

Das Ergebnis der anonymen Befragung der Eltern von Zweit- und Drittklässlern vor den Sommerferien hat, so Trimborn, "uns mehr als überrascht." Der Errichtungsbedarf sei mehr als erreicht. Dabei käme die meiste Resonanz von Eltern aus Kirchhellen.Über acht Millionen Euro

Für Bau und Ausstattung der neuen Schule werden insgesamt 8 022 000 Euro veranschlagt. Das sind mehr als noch im vergangenen Jahr eingeplant waren. Für die Containeranmietung sollen rund 670 000 Euro hinzu kommen. Die Kosten für den laufenden Betrieb werden auf rund 284 000 Euro pro Jahr geschätzt. Fest steht, so ist es der Beschlussvorlage zu entnehmen: "Die vom Land NRW bereitgestellte Schulpauschale (...) reicht zur Finanzierung dieser Investition nicht aus." Somit sei mit "erheblichen finanzwirtschaftlichen Auswirkungen" auf den städtischen Haushalt zu rechnen.Planung geht bald los

Als "eher unsicher" bewertete Ruth Becker (FDP) das Ergebnis der Elternbefragung. "Wollen Sie wirklich schon jetzt mit dem Bau beginnen und Geld ausgeben, obwohl noch nicht klar ist, ob genug Anmeldungen zusammenkommen?", fragte sie. Mit der Planung werde aufgrund des positiven Votums jetzt schon begonnen, betonte Trimborn. "Da können wir jetzt nicht ein halbes Jahr ungenutzt verstreichen lassen."

Sowohl Bernhard Steinmann (CDU) als auch Willi Stratmann (SPD) und Sigrid Lange (Grüne) sprachen sich dafür aus, der Sekundarschule eine Chance zu geben. "Wir sollten das Ganze positiv aus der Politik begleiten", so Stratmann. Im November sollen weitere Informationsveranstaltungen für Eltern folgen. Klar ist auch, dass, sollte die Sekundarschule errichtet werden, die Hauptschule zum 1. August 2015 keine neuen Eingangsklassen mehr bildet.

 

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