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Herberner Siedler bei Stihl

Technische Revolution im Forst

Herbern Die Siedlergemeinschaft Benedikt besucht die Werkshallen des Weltmarktführers für motorgetriebene Arbeitsgeräte, STIHL, in Stuttgart. Dort gibt es aber auch Jobs in der Natur.

Technische Revolution im Forst

Vor allem die männlichen Reiseteilnehmer zeigen sich beeindruckt von dieser historischen Baumfällmaschine.icka Foto: ICKA

Zahlreiche Benedikt-Siedler aus Herbern lernen im Zuge einer Fahrt ins baden-württembergische Stuttgart, wie in den STIHL-Hallen Motoren und Sägeketten zueinanderfinden.

Roboter nehmen Arbeit ab

Im Werk 2 im Stadtteil Waiblingen überwachen die Beschäftigten dafür Maschinen, die in gleichmäßigen Abständen Bauteile ausspucken, Roboter, die ihnen schwere Arbeiten abnehmen, oder sie sitzen am Computer und erledigen Aufgaben am Bildschirm.

Stefan Balasa hat früher im Unternehmen in der Motorenentwicklung gearbeitet und ist jetzt als Rentner weiterhin als Betreuer von Besuchergruppen unterwegs.

Anhand eines Motorkolbens erklärt er, dass diese früher von der Firma Mahle aus Stuttgart-Cannstatt, nur wenige Kilometer von den Produktionshallen entfernt, geliefert worden seien. Nun würden sie in den USA hergestellt. Trotz der großen Entfernung sei die Produktion dort günstiger.

Präsentation im Grünen

Wohl einen der angenehmsten Arbeitsplätze überhaupt hat Felix Waiblen. Diesen lernen die Siedler zum Abschluss ihrer insgesamt sechsstündigen Tour in Werk 1 und Werk 2 kennen. Seine Aufgabe ist die Produktpräsentation, die er im Grünen hinter dem Firmenmuseum macht.

Statt Fabriklärm ist er in der Natur, wo er Vögel hören kann. Hinter seinem Arbeitsplatz plätschert idyllisch das Flüsschen Rems vor sich hin. Vor ihm liegen einige Buchenbaumstämme und stehen die wichtigsten Motorgeräte betriebsbereit.

Beruf: Vorzeigesäger

Waiblen demonstriert, welche Kraft in den Geräten steckt. Einigen männlichen Besuchern zuckte es dabei sichtbar in den Fingern.

Sie hätten ihm die Arbeit sicher gerne abgenommen und mit großem Vergnügen den Baumstamm in handliche Scheiben zersägt. Aber selbst testen dürfen die Siedler nicht. Dafür wäre ausreichend Schutzkleidung notwendig gewesen.

Der 2. Vorsitzende der Siedlergemeinschaft, Benedikt Acki Trittschack, der den Kontakt zum schwäbischen Unternehmen hergestellt und die Reise organisiert hatte, bedankt sich auch im Namen der übrigen Siedler bei den beiden Gästeführen Balasa und Werner Horbach für eine rundum gelungene Werksbesichtigung.

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