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SV Herberns A-Jugend soll unter das erste Drittel

SV Herbern

Nach einer Horror-Saison in der Landesliga, an deren Ende der Abstieg stand, möchte die A-Jugend des SV Herbern nun in der Bezirksliga durchstarten. Trainer Simeon Uhlenbrock ist optimistisch.

Herbern

von Johannes Schmittmann

, 04.07.2018
SV Herberns A-Jugend soll unter das erste Drittel

Trainer Simeon Uhlenbrock möchte mit der A-Jugend des SV Herbern die Vorsaison vergessen machen © Fot Helga Felgenträger

Für die A-Jugend des SV Herbern war es eine Saison zum Vergessen. Darin sind sich alle Beteiligten einig. Acht Punkte, 76 Gegentore und nur 20 geschossene Tore lassen auch keinen Interpretationsspielraum zu. „Es war eine Saison zum Vergessen“, analysiert Trainer Simeon Uhlenbrock schonungslos. Er verweist jedoch auch auf die widrigen Umstände. „Die Trainingsbeteiligung war zum Ende der Saison sehr gering. Einige waren verletzt, andere durch Beruf oder Studium verhindert. Das hat es nicht einfacher gemacht.“

Dass es nach der Saison einen Umbruch gegeben würde, war schon früh klar. Um diese Planungen voranzutreiben, griff man zu unkonventionellen Maßnahmen. „Wir haben nach dem letzten Saisonspiel bis zur vergangenen Woche weiter trainiert. Allerdings schon mit der Truppe für die neue Saison“, so Uhlenbrock. Diese Truppe änderte ihr Gesicht aber von Woche zu Woche. Denn vor allem wurden die Einheiten genutzt, um Probespieler zu sichten und ihnen eine Bühne zu bieten.

Gerüst steht

Mittlerweile steht das Grundgerüst für die neue Saison. Zu den sechs Spielern, die bereits in der vergangenen Saison im Kader standen, und den sechs aufgerückten B-Jugendlichen, gesellen sich sieben externe Neuzugänge aus benachbarten Klubs. Dabei wurde nicht nur auf das Sportliche geschaut, wie der Trainer der Mannschaft erklärt: „Wir wollten, dass jeder Spieler einen Bezugspunkt zur Mannschaft hat, damit die Eingewöhnungsphase möglichst kurz ausfällt.“ Als Führungsspieler hat Uhlenbrock Mathis Hülk und Robin Schmidt auserkoren.

Sie seien schon in der letzten Saison in diese Position hineingewachsen. Aber auch unter den Neuzugängen sieht er potenzielle Führungsspieler. „Die Hierarchie muss aber wachsen“, so Uhlenbrock. Ganz auf die Sommerpause verzichten, müssen die Spieler des SV Herbern aber nicht. Die nächsten vier Wochen sollen sie nutzen, um den Kopf freizubekommen. Dann startet die sechswöchige Vorbereitung. „Da werden wir intensiv im technisch-taktischen Bereich arbeiten, um in der neuen Saison ein ganz anderes Gesicht zu zeigen“, gibt sich Simeon Uhlenbrock kämpferisch. Nun wartet man gespannt auf die Staffeleinteilung und hofft dabei auf die Bezirksliga 3, die kürzere Auswärtsfahrten verspricht.

Kein konkretes Saisonziel

Auf ein genaues Saisonziel in der Bezirksliga lässt sich der Coach nicht festnageln. Das „obere Drittel“ der Tabelle visiere man aber schon an. Bei einer Liga von wahrscheinlich 16 Teams, wäre das immerhin mindestens Platz sechs.

Hinzuschmeißen kam für den A-Jugendtrainer im Übrigen nie infrage. „Ich habe bis zuletzt an den Klassenerhalt geglaubt. Nach dem Abstieg war mir klar, dass ich weitermachen will.“

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