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Postkarten aus Herbern

Peter Voß bringt eigenes Buch mit Postkarten aus Herbern und Umgebung heraus

Herbern Die Sammelleidenschaft für Postkarten erwischte Peter Voß (57) im zarten Alter von 20 Jahren. Zehn Jahre sammelte er intensiv. Zunächst Exemplare aus Werne, dann aus dem Alt-Kreislüdinghausen. In einem Buch zeigt er schöne Postkarten unter anderem aus Herbern.

Peter Voß bringt eigenes Buch mit Postkarten aus Herbern und Umgebung heraus

Die Südstraße in den 1920er-Jahren. Dieses Exemplare ist ist Kupfertiefdruck-Verfahren entstanden. Foto: Sammlung Peter Voß

Peter Voß (57) kann sich noch gut erinnern, wodurch seine Sammelleidenschaft entstand: „Es war im Jahre 1980, ich war 20 Jahre alt, als ich auf dem Flohmarkt eine Ansichtskarte von Werne sah“.

Daraus ist im Laufe der Jahre eine Sammlung von 900 Werneraner Postkarten geworden, „keine doppelt“, ergänzt Voß. Plus mehr als 1000 Fotos und Reproduktion, plus unzählige digitale Bilder. „Meine heiße Sammelphase von 1980 bis 1990“, sagt Peter Voß.

Alte Postkarten aus Herbern

Die frühen Postkarten, wie diese von 1890 bis ca 1900, bestanden aus Lithografien. Foto-Postkarten kamen erst später auf.
Eine seltene Aufnahme aus den 1930er Jahren. Sie zeigt im Hintergrund die erste Tankstelle an der Südstraße in Herbern.
Peter Voß zeigt Herberner Postkarten-Ansichten in seinem Buch "Gruß aus dem Südmünsterland", das heute noch zu haben ist.
Hier eine frühe Fotopostkarten aus Herbern.
Die Südstraße in den 1920er-Jahren. Dieses Exemplare ist ist Kupfertiefdruck-Verfahren entstanden.
Die Wirtschaft, Mehl- und Getreidegroßhandlung Karl Tergeist, etwa um 1910.
Diese Karte aus den 1930er-Jahren ist im etwas größeren Format 10x15 statt wie zuvor üblich im Format 9x14. Die Formate wechselten im Laufe der Jahrzehnte.
Die Gestaltung der Karten unterlag auch damals schon dem Zeitgeist. Hier eine Ansicht aus dem 1950er- bis 1960er-Jahren mit mehreren Fotos.
Farbige Darstellung aus den 1960er Jahren.
Ebenfalls um 1900 entstand diese Ansicht des Schlosses Itlingen in Herbern.
Beliebtes Postkarten-Motiv: das Schloss Westerwinkel um 1900.
Eine sogenannte Anlasskarte: Gruß zu Weihnachten aus Herbern.

„Heimat hört nicht an der Stadtgrenze auf“, sagt er und sammelte zudem viele alte Ansichtskarten aus dem Altkreis Lüdinghausen. 1993 brachte er in seinem Regio-Verlag das Buch „Gruß aus dem Südmünsterland“ heraus. Es versammelt Ansichtskarten der Jahrhundertwende unter anderem aus Ascheberg, Drensteinfurt, Lüdinghausen und Werne. Das Buch ist heute noch zu haben.

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