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Landesliga: Herbern dreht die Partie

Krönender Abschied für Conde und Co.

Herbern Erste Halbzeit flop, zweite Halbzeit top: Der SV Herbern zeigt im letzten Heimspiel der Landesliga-Saison gegen den SV Burgsteinfurt zwei Gesichter. Und dreht am Ende dadurch ein umkämpftes Spiel.

Krönender Abschied für Conde und Co.

Viele bekannte Gesichter wurden vor dem Spiel verabschiedet (v.l.): Dennis Kaminski (unbekannt), Daniel Krüger (FC Nordkirchen), Gonzalo Redondo Conde (zurück nach Brasilien), Dennis Hölscher (Westfalia Kinderhaus), Dominick Lünemann (unbekannt), Thomas Eroglu und Tim Bröer (beide ebenfalls FC Nordkirchen). Aus der zweiten Mannschaft wurden Yannik Havers (vorne v.l.), Stephan Aschoff und Dominik Krieter verabschiedet. Foto: Verena Schafflick

Im Saisonendspurt geht es immer richtig zur Sache – gerade wenn es wie für den SV Burgsteinfurt um den Ligaverbleib geht. Das musste auch der SV Herbern lernen, der sich scheinbar erst auf einen Sommerkick eingestellt hatte.

Landesliga 4

SV Herbern – SV Burgsteinfurt 3:1 (0:1)

Es ging zur Sache auf dem Platz, von der ersten Minute an. Der SVB ist ein Abstiegskandidat und ist somit auf jeden Punkt angewiesen. Dass das kein Zuckerschlecken wird, war also von Anfang an klar. Dennoch startete der SVH verlegen in die Partie. Was wohl auch daran lag, dass die Herberner mit einer B-Elf aufliefen, damit sich Dennis Kaminski, Dennis Hölscher, Daniel Krüger, Dominick Lünemann, Gonzalo Redondo Conde und Thomas Eroglu vor heimischer Kulisse verabschieden konnten.

Somit war die Führung des SV Burgsteinfurt auch mehr als verdient. Kai Hintelmann flankte von links, Nico Schmerling hielt den Kopf rein – 0:1 (33. Minute). Der SVH bis dato mit vielen Ballverlusten, Burgsteinfurt mit viel Druck.

Nach der Pause musste was passieren –und das tat es. Denn nun kam der SV Herbern besser in die Partie und glich sieben Minuten nach Wiederanpfiff durch Fabian Vogt aus. Und nach dem Ausgleich drehte der SVH das Spiel durch Julian Trapp. Der schoss aus 18 Metern – und traf (66.).

Burgsteinfurt war nun unter Druck, sie brauchten unbedingt einen Punkt. Und vom Elfmeterpunkt hatten sie die Chance auf den erneuten Ausgleich. Michael Schulte legte Lars Kormann im eigenen Strafraum. Denn fälligen Elfer parierte Sven Freitag erst, danach klärte Bröer vor dem heranstürmenden Kormann (75.).

Tor mit Schlusspfiff

Der 3:1-Siegtreffer fiel dann mit dem Abpfiff – und krönte den Abschied eines wieder einmal starken Dominick Lünemann. Er lief alleine auf das gegnerische Tor zu und traf (90.+4). Schöner kann man sich wohl kaum verabschieden.

"Wir haben alles gegeben, haben gekämpft, aber am Ende hat es nicht gereicht", so das ernüchternde Fazit von SVB-Trainer Christoph Klein-Reesink.

SVH: Freitag – Redondo Conde, Kaminski (81. Oscar Cabrera), Bröer, Schulte, Trapp, Krüger (65. Mors), Lünemann, Vogt, Hölscher (55 Scholtysik), Eroglu.
SVB: Beermann – Bügener, Schmerling, Hollermann (66. Mersch), Radecke, Hauptmeier, Kormann, da Silva, Feldhues (85. Feldhues), Hintelmann (78. Omerovic), Bode.
Tore: 0:1 Schmerling (33.), 1:1 Vogt (51.), 2:1 Trapp (66.), 3:1 Lünemann (90.+4)
Bes. Vork.: Freitag pariert Strafstoß von Hintelmann (75.)

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