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Keine Probleme bei Wohnbebauung

DAVENSBERG Der CDU-Gemeindeverband Ascheberg-Herbern-Davensberg hatte die Bürger aus Davensberg zu einer Informationsversammlung in das Hotel Clemens August am Donnerstagabend eingeladen.

Keine Probleme bei Wohnbebauung

Fraktionsvorsitzender Ludger Wobbe (v.l.) sowie CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Franz-Josef Schulze Zumkley.

Den Fragen der rund 30 interessierten Bürger stellten sich CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender und Kreistagsabgeordneter Franz-Josef Schulze Zumkley sowie der CDU-Fraktionsvorsitzende Ludger Wobbe. Zum Thema Wohnbauentwicklung sagte Ludger Wobbe, dass es zurzeit nur noch drei Bauplätze im Bereich Vörnste Koppel gebe. Die Gemeinde sei bei Bedarf auch bereit, weitere Bauplätze zu erschließen. Davensberg könne sich an mehreren Stellen ausweiten.Rückgang beim Bau von Wohnhäusern

Die Bauplatzpreise liegen bei einem vollerschlossen Bauplatz in Davensberg bei 100 Euro, in Herbern bei 110 Euro und in Ascheberg beim 120 Euro, im Baugebiet Portenkamp sogar bei 170 Euro pro Quadratmeter. Die Bautätigkeit von Wohnhäusern sei in diesem Jahr stark zurückgegangen. Abschließend sagte Wobbe, dass es bei der Bereitstellung von Grundstücken zur Wohnbebauung in allen drei Ortsteilen keine Schwierigkeiten gebe, wohl aber bei Ausweisung von Gewerbeflächen. Zur Grabenverrohrung an der Umflut erklärte Wobbe, dass hier nicht mehr der Emmerbach-Unterhaltungsverband, sonders die Gemeinde Ascheberg der verantwortliche Träger sei. Für die Verrohrung hatte sich eine knappe Mehrheit der Anlieger entschieden. Anlieger beschweren sich immer wieder über Frösche, Ratten und üblen Geruch. Der Graben müsse verschlossen werden, wurde auch bei der Versammlung gefordert. Die Verwaltung soll sich mit den Anliegern noch einmal in Verbindung setzen.

Muskelkraft der Bürger gefragt

Zum Radweg Davensberg-Ottmarsbocholt wurde berichtet, dass die benötigten Flächen durch Kauf, aber auch durch Pachtung nördlich der Straße zu Verfügung stünden. Wenn das Wetter besser im Frühjahr besser werden, sei die Muskelkraft der Bürger gefragt, so Wobbe. Die fehlende Strecke sei etwa 1,1 bis 1,2 Kilometer lang. Aber auch Themen, wie die Renovierung der Umkleideräume des SV-Davaria und das Bahnhofsgelände wurden angesprochen.

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