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Firma Klaas plant neue Halle und neue Arbeitsplätze

Gewerbegebiet Ascheberg

Die Fundamente für die neue Halle des Bauunternehmens Klaas sind gegossen. Und die Handwerker stehen in den Startlöchern. Mit der neuen Halle sollen gleich auch neue Arbeitsplätze entstehen.

Ascheberg

26.06.2018
Firma Klaas plant neue Halle und neue Arbeitsplätze

Klaus van Roje (v.l.), Maria und Ludger Klaas sowie Dr. Risthaus begutachten den Bebauungsplan, der sich an das Firmengrundstück anschließt. © Claudia Hurek

Zurzeit entsteht im Gewerbegebiet am Haselburger Damm/Steenrohr eine 40 mal 60 Meter große Halle, in der „hoffentlich ab Herbst der komplette Service, Vertrieb und die Mietfahrzeuge untergebracht sein werden“, wie Ludger Klaas, Seniorchef der Firma Klaas, berichtet.

An Grenzen gestoßen

Im Jahr 1933 gründete Theodor Klaas ein Bauunternehmen in Werne; 1947 wird die Idee zum Schrägaufzug dort geboren, die im Jahr 1954 umgesetzt und auf der Industriemesse in Hannover vorgestellt wird. Durch den steigenden Absatz der Schrägaufzüge stößt die Firma in den Räumlichkeiten in Werne an ihre Grenzen und verlegt den Firmensitz 1962 nach Ascheberg.

1969 tritt Ludger Klaas in die Firma ein. „Was mit sechs Angestellten in sehr minimalistischen Räumlichkeiten begonnen hat, ist inzwischen ziemlich groß geworden“, so der Seniorchef voller Stolz.

Insgesamt 270 Mitarbeiter

Mit Fertigstellung der neuen Halle schafft die Firma auch neue Arbeitsplätze. Insgesamt beschäftigt die Firma Klaas, die deutschlandweit weitere sieben Servicestationen betreibt, 270 Mitarbeiter, alleine 200 am inzwischen rund sieben Hektar großen Stammsitz Ascheberg.

Gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Bert Risthaus und Fachbereichsleiter Klaus van Roje überzeugten sich Maria und Ludger Klaas am vergangenen Dienstag vom aktuellen Baufortschritt. Die Fundamente sind bereits gegossen und warten nun auf die bereits bei Firma Bentlage fertiggestellten Hallenbauteile. „Alle Handwerker sind bereits bestellt und stehen in den Startlöchern“, so Klaas. „Die letzten zehn Jahre gehören zu den allerbesten“, fügt er hinzu. „Alles was wir angepackt haben, hat richtig gut hingehauen, natürlich auch dank unserer fähigen Mitarbeiter, ohne die wir das niemals hätten stemmen können.“

Keine Pumpstation nötig

Im weiteren Verlauf des Gewerbegebietes Haselburger Damm sind fast alle Grundstücke verkauft oder zumindest bereits von mehreren Bewerbern reserviert. Ein kleiner Teil ist noch frei.

„Für den langfristigen Erfolg der Unternehmen, die sich hier ansiedeln, müssen wir natürlich ordentliche Preise machen“, so Bürgermeister Risthaus. „Die steigen momentan allerdings rasant an. Für den steigenden Expansionsbedarf dürfen wir diese Flächen auch nicht zu eng planen. Bisher sind wir mit dieser Strategie gut gefahren.“ Am Ende der Gewerbeflächen sorgen eine Sekundäraue sowie ein Notüberlauf dafür, dass bei Starkregenereignissen „keiner Wasser schöpfen muss“, wie Fachbereichsleiter van Roje erklärt.

Das Gebiet ist mit dem Mergel, der aus dem Baugebiet Königsallee stammt, aufgefüllt und verdichtet worden, sodass man keine Pumpstation benötigt. Ein Bodengutachten soll das bestätigen. „Für die Vermarktung war die Anfüllung des Gebietes durch die Gemeinde deutlich günstiger“, meint Bert Risthaus.