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Ein Duft von Weihnachten wehte

HERBERN Auf dem Kirchplatz duftete es am Sonntag nach Tannengrün, Glühwein, selbst gebackenem Brot und Gebäck.

Ein Duft von Weihnachten wehte

Beim Glühwein und einem Plausch auf dem Weihnachtsmarkt.

Nach dem Familiengottesdienst um 10 Uhr in St. Benedikt wurde der 32. Weihnachtsbasar vom Spielmannzug der Kolpingsfamilie Herbern musikalisch eröffnet.  Schon am Tag zuvor hatten die Vereine und Gruppen ihre Stände aufgebaut und sie mit Tannengrün und Lichtern geschmückt. Schon bald war "Pengel Anton" bis auf den letzten Platz besetzt und drehte seine Runden um das Dorf.

Knobeln um die Weihnachtsgans

  Die Kinder konnten im Kettenkarussel fahren oder beim Freiluftkegeln der Nordicker Schützen bei ein wenig Glück kleine Preise gewinnen. Beim Stand der Jakobi-Brunderschaft konnte der Weihnachtsbraten oder auch eine Weihnachtsgans erknobelt werden. Die Kinder hatten ihre Freude beim Stockbrotbacken. Absatz fand wieder das selbstgemachte Wurste- und Leberbrot, das selbstgebackene Brot und einiges mehr am Stand der Frauengemeinschaft. Der Würstchenstand der Kolpingsfamilie waren immer von "Hungrigen" umlagert. Mittags wurde von der Kolpingsfamilie wieder eine leckere Erbsensuppe ausgegeben.

Da die KAB keine Reibeplätzchen mehr backte, hatten dieses Reibeplätzchenbacken junge Frauen, darunter die stellvertretende Bürgermeisterin Martina Bünnigmann, vier Köchinnen und die Firmlinge übernommen. Beim Heimatverein war der neue Heimatkalender Herbern zu haben, der mit Fotos voSehenwürdigkeiten am Jakobssweg bestückt ist. Aber auch die Fotokarten von Elfriede Schmitz und die vom Handwerkerteam hergestellten Futter und Nistkästen fanden guten Absatz. Das Heimathaus mit der Sonderausstellung "Sprichwörter"war den ganzen Tag geöffnet. Bei den Messdienern gab es selbstgebackene Plätzchen und Bastelsachen, und bei der DLRG-Herbern kandierte Früchte und Kakao zu haben.

Als Trostpreis gab es ein Pflaster

Beim DRK konnten die Besucher schöne Hand- und Bastelarbeiten für jeden Geschmack erwerben. Das DRK war erstmals auch mit einer Verlosung vertreten, bei der es eigentlich keine Nieten gab, denn als Trostpreis gab es immerhin noch ein Pflaster. Der erste Preis war ein Fahrrad. Von den beiden Kindergärten St. Benedikt und St. Hildegardis wurde ein Kasperle-Spiel aufgeführt.

Im großen Cafe, das von den Landfrauen und der Landjugend gemeinsam im Pfarrheim betrieben wurde, konnten mehr als 100 Kuchen und Torten umgesetzt werden. Musikalisch wurde der 26. Weihnachtsbasar vom Spielmannzug der Kolpingsfamilie Herbern, einer Jugendband der Musikschule Ascheberg und dem Männergesangverein Herbern, umrahmt. Der Erlös wandert wieder in eine gemeinsame Kasse. Über die Verwendung wird noch im Dezember beschlossen. Organisator war in diesem Jahr der Bürgerschützenverein.

 

 

 

  

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