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Alles im Fluss

ASCHEBERG Ins Wasser fallende trockene Blätter oder Zweige im Wasser verhindern einen harmonischen Fluss. Sie verursachen eine kleine Welle und somit eine Störung.

Alles im Fluss

Neurochirurg und Osteopath Samir Eissa leitete den Infokurs über Osteopathie. Hier zeigte er auch einiges über die Arbeit in der Praxis.

Das ist ein natürlicher Prozess. Dieses Bild lässt sich auch auf den Körper übertragen. Zumindest benutzte es Andrew Taylor Still, Begründer der Osteopathie gerne, um bildlich zu veranschaulichen, was Gesundheit bedeutet.

Philosophie

Auch Samir Eissa, Neurochirurg und Osteopath, bemächtigte sich am Sonntag bei dem ersten Informationskurs über osteopathische Medizin in den Räumen des Fortbildungsseminars Ascheberg, dieser Darstellung, um den vielen Teilnehmern in verständlichen Worten die Geschichte und Philosophie der Osteopathie näher zu bringen.

Den Teilnehmern, darunter waren Ärzte verschiedener Fachrichtungen und Physiotherapeuten, war der Begriff Osteopathie geläufig, einige hatten sogar schon Erfahrungen mit dieser Behandlungsform.

Aber alle hatten eines gemeinsam: Sie wollten mehr wissen, über dieses Fachgebiet, das den Menschen als ganze Einheit, also Körper, Geist und Seele sieht, und den Behandlungsschwerpunkt auf die Bekämpfung der eigentlichen Ursache und nicht der Symptome legt.

So verdeutlichte Eissa, dass von Gesundheit gesprochen wird, wenn ein Gleichgewicht besteht zwischen den von innen und außen auf den Organismus einwirkenden Einflüssen und dessen Fähigkeit auf solche Einflüsse sinnvoll zu reagieren. Wichtig, so der Referent, für diese Arbeit seien detaillierte anatomische Kenntnisse der Körperstrukturen und ein fundiertes Verständnis für deren Funktionen.

Therapieformen

Er bot in dem Kurs einen breit gefächerten Einblick in die Osteopathie, die durch praktische Teile, wie u.a. die Behandlung von einem Säugling, klar die Wirkungsweise aber auch die richtige Anwendung zeigte.

Fingerspitzengefühl

Die Teilnehmer lernten verschiedene Therapieformen und die Grundlagen der Wirbelbewegungen näher kennen. Sie stellten fest, dass es sich hierbei um eine sanfte Behandlungsmethode handelt, die nicht viel Kraft, dafür aber umso mehr Technik mit Fingerspitzengefühl erfordert. Abschließend war schnell klar, dass, wenn Bewegungen einzelner Körperstrukturen eingeschränkt sind, dadurch die Funktion beeinflusst wird. "Denn eine Krankheit ist die Reaktion des Organismus als Ganzes und betrifft den gesamten Funktionsablauf des Körpers", schärfte Eissa seinen Teilnehmern ein.

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