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Traum wahr werden lassen

Heek Angefangen zu reiten ist Michaela Brockhaus erst mit 17 Jahren - in einem Alter, in dem andere bereits ihre Pferde wieder in Rente schicken, in dem sie aber selbst bereits genau wusste, was sie wollte: Irgendwann die Liebe zu den stolzen Vierbeinern zum Beruf machen.

Die Erinnerung lässt die heute 38-Jährige lächeln. Mit einer Hand streicht sie sich das dunkle Haar aus dem Gesicht, mit der anderen führt sie ein graues Pony, auf dem Luca sitzt, ihr zweijähriger Sohn. Das Ziel der Drei ist eine gerade fertig gestellte Reithalle: 20 mal 40 Meter groß, zu drei Seiten offen und hinten mit einer Boxengasse und gemütlichem Aufenthaltsraum - Michaela Brockhaus' Arbeitsplatz, wo sie ihre eigene Chefin ist: ihr Holz und Stein gewordener Traum direkt neben der Haustür.

Angekommen: Das graue Pony trabt gelassen durch den Sand und Luca, der ohne Sattel direkt auf dem warmen, kuscheligen Rücken des Tieres sitzt, zeigt, was er kann: Lachend lässt er den Greifgurt los und streckt beide Arme aus. "Fluuug-zeug", ruft er, und seine Mutter winkt.

Alles Glück der Erde...

Die gebürtige Vredenerin braucht nicht nur ihr Söhnchen anzusehen, um zu wissen, dass der frühe Kontakt zu Pferden die kindliche Entwicklung positiv beeinflusst: Der Pferderücken ist so breit, dass neben allem Glück dieser Erde auch noch jede Menge Platz ist - etwa für Gesundheit, Selbstbewusstsein und auch intellektuelle Fähigkeiten. Dieses Potenzial zu nutzen ist Michala Brockhaus selbst gestellte Lebensaufgabe - nicht nur als zweifache Mutter, sondern auch als Diplom-Motologin, Reitwart und Fachkraft für das Reiten mit Behinderten. "Bevor ich die Kinder bekam, habe ich den therapeutischen Reitstall Fortuna in Stadtlohn geleitet", sagt sie, während Luca zu einer neuen Runde auf dem Pony ansetzt. Dass sie danach möglichst nah bei ihrer Familie bleiben wollte, stand fest - "und da war dann auch schon die Idee von der eigenen Reitanlage geboren".

Der Platz war da: Ihr Mann Antonius Brockhaus ist Vollerwerbslandwirt in Wext. Neben den Ställen mit den Milchkühen errichteten sie in den vergangenen Wochen die Halle. Die Leidenschaft für die Pferde sei zwar hauptsächlich ihr Ding - genauso wie die Arbeit: Zucht, Einreiten, Unterricht - , aber ohne die Unterstützung ihres Mannes ginge das alles gar nicht. Anders als der studierten Grundschullehrerin Michaela Brockhaus, deren Eltern ebenfalls Lehrer sind, ist ihm die Vorliebe für die stolzen Vierbeiner auch in die Wiege gelegt: Sein inzwischen verstorbener Vater Franz war einst Vorsitzender des Heeker Reitvereins - und hatte sich mit Nachdruck für den Bau der Reithalle eingesetzt. sy-

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