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Gasleitung zwischen Epe und Legden

Trasse für Gasleitung wird 15 Kilometer lang

Heek/Legden Die Schneise für die Erdgasleitung Epe-Legden wird immer länger. 1000 Rohre werden dort verlegt. Jetzt wurden die ersten Schweißnähte gesetzt.

Trasse für Gasleitung wird 15 Kilometer lang

1,1 Meter Durchmesser haben die Rohre, die jetzt von zwei Lagern aus an die Strecke gebracht werden. Foto: Markus Gehring

Wer auf der Schöppinger Straße Richtung Düstermühle fährt, kommt an einem der beiden Lager vorbei, in denen sich große Rohre türmen. Hier kann man gut beobachten, wie breit die 36 Meter sind, die die Arbeiten an der Erdgasfernleitung Loop Epe-Legden benötigen, und wie scheinbar endlos sich die breite Spur durch die Landschaft zieht. Und auch an der A31 in Heek fallen die Arbeiten deutlich auf.

Rund 15 Kilometer werden die Rohre von Epe nach Legden führen. Rund 1000 werden es sein, die erst zu Abschnitten von jeweils 300 bis 400 Meter zusammengeschweißt und dann in den Rohrgraben gehoben werden. „Am Montag wurden die ersten drei Schweißnähte an der Baustelle an der A31 an der Dinkelquerung in Heek gesetzt“, informiert Helmut Roloff, Pressesprecher von Open Grid Europe, auf Anfrage der Münsterland Zeitung. Damit beginnt ein weiterer Abschnitt in dem Projekt, das bis Ende des Jahres abgeschlossen sein soll.

„Die Hälfte der Strecke ist geschafft“

Nach Voruntersuchungen der Archäologen und des Kampfmittelräumdienstes zu Beginn des Jahres wird jetzt der Mutterboden in drei Horizonten ausgehoben und gelagert, sodass er später in umgekehrter Reihenfolge wieder eingebaut werden kann. „Die Hälfte der Strecke ist geschafft“, sagt Helmut Roloff. Fast die Hälfte der Baustraßen wurde ebenfalls bereits angelegt. Begonnen wird jetzt mit der Drainage-Überprüfung in den Feldern, die gegebenenfalls angepasst werden muss.

Gearbeitet wird an mehreren Stellen, da teilweise der Naturschutz Vorgaben macht. „Wir sind im Zeitplan“, informiert der Sprecher des Fernleitungsnetzbetreibers. Auch die Unstimmigkeiten mit den Landwirten seien ausgeräumt. Diese hatten im Februar noch Schäden an Böden kritisiert. Neben der ökologischen Baubegleitung, so Roloff, gebe es jetzt auch zwei Landwirte, die das Bauvorhaben begleiten.

Die Erdgasfernleitung wird einen Durchmesser von rund 1100 Millimetern haben und ist für einen Auslegungsdruck von 100 bar vorgesehen. Sie verläuft weitestgehend parallel zur bestehenden Leitung.

Besonderheiten beim Bau sind die Unterquerungen der Autobahn A 31, der Bundesstraße B 70, der Landstraßen L 570 und L574 sowie die zweimalige Querung der Dinkel.

Endpunkt in Legden ist die GDRM-Station Legden (Gasdruckregel-und Messanlage) am Deipenbrock. Hierhin wird dann später auch die Zeelink-Leitung von Süden aus kommend enden.

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