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Susanne Tombrink steht an der Spitze des Heeker Gewerbevereins

„Mehr als nur Hasensonntag“

Heek Die Dinkelgemeinde über die Grenzen hinaus als einen attraktiven Ort sowohl für Familien als für Gewerbe bekannt zu machen, das ist das Ziel von Susanne Tombrink. Dabei ist sie gar keine Heekerin.

„Mehr als nur Hasensonntag“

Susanne Tombrink leitet jetzt den Gewerbeverein Heek-Nienborg. von Wangenheim Foto: Ronny von Wangenheim

Susanne Tombrink ist die neue Vorsitzende des Gewerbevereins Heek. „Es ist eine Herausforderung, nach dem Josef Weilinghoff sich sehr eingebracht hat“, sagt sie. Die Anwältin ist bereit, die Herausforderung anzunehmen und setzt dabei auf das Vorstands-Team.

Im Gespräch erzählt sie von „meinen Heekern“. „Es ist eine aktive Gemeinde, hier engagieren sich sehr viele Vereine“, sagt sie. Sie ist verbunden mit dem Ort, in dem sie lange in einer Anwaltskanzlei gearbeitet hat. Das ändert auch nicht, dass sie sich jetzt als Rechtsanwältin in Ahaus selbstständig gemacht hat und privat in Dülmen lebt. „Ich bin seit 13 Jahren im Gewerbeverein aktiv“, berichtet sie. Der berufliche Neustart war zugleich auch ein Anstoß, sich ehrenamtlich noch stärker zu engagieren.

Gewerbe stärker einbinden

„Der Gewerbeverein, das ist mehr als Hasensonntag und Weihnachtsmarkt“ – auch das ist ein Satz, den die neue Vorsitzende mit Nachdruck sagt. Gerade aus dem Gewerbe, so bestätigt sie, kam in der Vergangenheit Kritik, es würde nur auf den Einzelhandel geschaut. Manche Gewerbetreibende fühlten sich nicht mehr vom Verein gut vertreten. So taten sich beispielsweise einige Unternehmen zusammen und organisierten selbst ihre Teilnahme am Düstermühlenmarkt unter einem gemeinsamen Dach.

„Wir wollen das ändern“, so Susanne Tombrink. Sie will mehr Gewerbebetriebe in das Vereinsleben einbinden. „Wir wollen als Verein auch Ansprechpartner sein, um Mitglieder bei ihren Plänen oder auch Problemen zu unterstützen.“

Gewerbeschauen sollen Attraktivität steigern

Ein Weg zu größerer Attraktivität können Gewerbeschauen sein. Nicht mehr eine große für ganz Heek und Nienborg, so wurde es auch schon bei der Generalversammlung in der vergangenen Woche deutlich. „Da konzentrierte sich früher der Besuch auf die großen Orte. Die kleineren Gewerbebetriebe, die außerhalb liegen, hatten nicht so viel davon“, erzählt Susanne Tombrink von den Erfahrungen. Jetzt also sollen die einzelnen Gewerbegebiete sich einzeln vorstellen. Die Veranstaltung im Gewerbegebiet Bült im vergangenen Jahr, die viele Besucher anzog, war dafür schon ein gutes Beispiel. Die Gebiete Stroot oder Heek-West könnten in diesem Jahr oder 2019 folgen. Für die neue Vorsitzende sind diese Gewerbeschauen nicht nur ein gutes Mittel, um für Heek zu werben. Für die Firmen sei es eine gute Möglichkeit, Nachwuchs für sich zu interessieren.

Eine andere Idee, Heeker auch über die Kreisgrenzen hinaus bekannt zu machen, ist der Austausch mit Partnern. Sie denkt dabei an Unternehmen aus den Niederlanden, aber auch aus Nachbarkreisen. Gegenseitige Besichtigungen, aber auch ein Austausch für Auszubildende ist für sie denkbar.

Online-Aufritt soll besser werden

Wer den Gewerbeverein im Internet sucht, stößt bislang nur auf die Seite der Gemeinde Heek, wo sich nur wenige dürftige Angaben finden. Auch das soll sich ändern. Sehr schnell soll der Facebook-Auftritt besser werden. „Wir müssen zeigen, dass Heek eine aktive Gemeinde ist und immer etwas passiert“, so Susanne Tombrink.

Und natürlich ist auch der Einzelhandel im Blick der neuen Vorsitzenden. „Wir wollen eventuell den Weihnachtsmarkt anders strukturieren.“ Umfragen haben ergeben, dass sonntags vormittags der Besuch eher mager ist, dafür viele am Abend länger bleiben würden. Susanne Tombrink erläutert: „Dazu wird es noch eine gesonderte Veranstaltung geben.“

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