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Häuschen wie im Märchen

Heek Mit großen Augen schauen die Kinder Helmut Böhm über die Schulter, haben sich ganz dicht um ihn gedrängt. Und das nicht wegen des Regens oder Winds, der gestern über den Heeker Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz fegte.

Häuschen wie im Märchen

<p>Wie viele Kugeln hängen am Baum? Das wollten Bernhard Albers (l.) und Stefan Assing vom Kolping wissen.</p>

Mit gekonnten Bewegungen lässt Böhm sein Werkzeug über das Holzstück gleiten, das immer mehr einem Schaf gleicht. "Einen Tag brauche ich für eine Krippenfigur. Jedes ist ein Unikat." Zufrieden lässt er den Blick umherschweifen auf Maria, Josef und das Jesu-Kind, die sich in mehrfacher Ausfertigung in den Krippen um ihn scharen. Behaglich zumute wird den Besuchern auch beim Anblick der hölzernen Weihnachtsmarkthäuschen, die in diesem Jahr Premiere haben - und richtig gut ankommen. "Einige sagen, das sieht hier aus wie in einem Märchenwald", berichten Ulrike und Maria Gausling, die in einer der 15 Hütten ihr Lager aufgeschlagen haben. Viele für einen guten Zweck - wie Josef Bellerich und Kurt Wissing. Kräftig schlagen beide mit dem Hammer auf das heiße Eisen, biegen es, bis ein kleines Glückshufeisen daraus geformt ist. "Das riecht nach alter Zeit", schwärmt eine Zuschauerin.

Dann muss sie weiter: Zu viele Stände und Geschäfte, die ebenfalls ihre Türen geöffnet haben, warten bereits. "Wir waren schon überall. Auch bei der Märchenerzählerin im St. Nepomuk Haus", gibt Heidi Schiller am Stand von Caritas, Altenheim und ambulanter Pflege Auskunft. Selbstgebasteltes - vom Engel über Gestecke bis zum Elch - präsentieren Uwe Bröker und seine Helfer dort. Einige Meter weiter rückt Stefan Assing von der Kolpingsfamilie eine der Kugeln am Weihnachtsbaum zurecht. Wie viele dort hängen, will er noch nicht verraten. Schätzungen gibt es bereits viele: "Von 40 bis über 400." kh

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