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Container «vom Tisch»

Heek Nicht ganz die erwarteten mehr als 90 Einschulungskinder begrüßt die Alexander-Hegius-Grundschule im kommenden Schuljahr. Daher ist eine Vierzügigkeit des ersten Jahrgangs nicht mehr erforderlich - und damit auch der geplante «Klassen-Container» vom Tisch.

Bürgermeister Dr. Kai Zwicker erklärte dem Rat am Mittwochabend, warum: Laut Rücksprache mit dem Schulrat des Kreises Borken kommt eine Vierzügigkeit erst ab 90 Kindern zum Tragen - wonach es in Heek lange Zeit aussah - und zusätzlicher Raum hätte geschaffen werden müssen. In diesem Fall übergangsweise mit einem Container als Provisorium. Das ist jetzt allerdings hinfällig, da die Zahl der Erstklässler sich nun bei exakt 88 eingependelt hat - dafür sind drei Klassen ausreichend.

Handlungsbedarf

Allerdings ist das Raumproblem an der Grundschule nicht ganz aus der Welt, sondern bestenfalls gelindert, denn neben den Schulklassen benötigen auch die Betreuungsmaßnahmen der Offenen Ganztagsgrundschule (rund 50 Anmeldungen), der «Schule von acht bis eins» (20 Anmeldungen) sowie der Hausaufgabenbetreuung geeignete Räumlichkeiten. Daher wurde dem Rat als Alternative ein umfassendes Um- und Ausbaukonzept verschiedener Räume zu größeren «Multifunktionsräumen» vorgestellt. Mitsamt neuer Ausstattung und Arbeitslohn würden dafür geschätzte Gesamtkosten in Höhe von rund 39 000 Euro entstehen. Abzüglich der ursprünglich für den «Klassen-Container» im Haushalt bereit gestellten Mittel (17 000 Euro) müsste die Gemeinde weitere 22 000 Euro zuschießen. Der Rat billigte einstimmig diese Investition und stellte die Summe «überplanmäßig» bereit.

Entspannung

CDU-Fraktionschef Bernhard Probst nannte dies eine «sehr gute Lösung», zumal sich die Raumsituation an der Schule demnächst weiter entspannen werde: Es sei lediglich ein Jahr zu überbrücken, dann verlasse der jetzige vierzügige vierte Jahrgang die Grundschule und es rückten lediglich drei neue Klassen nach. Demnach werde dann ein weiterer Raum verfügbar sein. Auch die SPD sah dies so und gab ihre Zustimmung zu dem Vorhaben. mel

Am Rande der Diskussion um die Klassengrößen in den Schulen wies Zwicker ergänzend darauf hin, dass die Gemeinde auf die Zahl der zu bildenden Klassen ohnehin keinen Einfluss habe. Zuständig dafür sei das Schulamt als untere Landesbehörde.

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